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Max Neukirchner kommt entweder in Frankreich oder Portugal wieder zurück © Alstare

Max Neukirchner hat auf seinem Weg zurück auf die Alstare-Suzuki neue Probleme mit den Wirbeln: Rückkehr frühestens in Magny-Cours

Max Neukirchner kommt einfach nicht recht in Schwung. Nach seinem schweren Crash in Monza folgte ein weiterer heftiger Abflug beim Test in Imola, von dem sich der Deutsche bis heute nicht gut erholt hat. Ursprünglich wollte Neukirchner beim Superbike-Rennwochenende am Nürburgring wieder auf die GSX-R1000 steigen, doch beim Heimspiel muss der australische Ersatzmann Karl Muggeridge für ihn einspringen.

Eine Untersuchung bei den Spezialisten Kupfer, Stöckel und Steinmeier in der Klinik in Chemnitz brachte schlimme Erkenntnisse. Neukirchner musste sich noch einmal zur Stabilisierung an zwei Wirbeln operieren lassen. "Als ich die Röntgenaufnahmen sah, war es ein echter Schock", so der der Alstare-Pilot. "In Gesprächen mit den Ärzten wurde dann klar, dass weitere Operationen die einzige Lösung sind. Die OPs haben 90 Minuten gedauert, alles verlief bestens."

"Ich bin froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe. Das Gute daran ist, dass dadurch mein Genesungsprozess nicht verzögert wird", erklärt Neukirchner, der am Nürburgring zumindest repräsentative Aufgaben für Suzuki übernehmen will. "Die Rehabilitation steht für mich im Vordergrund, damit ich wenigstens noch ein oder zwei Rennen in diesem Jahr fahren kann. Mein Training kann ich wenigstens schon konstant steigern."

Während Neukirchner also eine Rückkehr zum Rennwochenende in Magny-Cours anpeilt, laufen im Team die Vorbereitungen auf 2010. In der kommenden Saison soll der deutsche Pilot einen neuen Teamkollegen bekommen, da man mit den Leistungen von Yukio Kagayama nicht vollends zufrieden ist. Nach Informationen der 'Motorsport aktuell' stehen James Toseland und Tom Sykes ganz oben auf der Alstare-Wunschliste.

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