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Jorge Lorenzo zog die Versprechen von Yamaha dem Geld von Ducati vor © Yamaha

Jorge Lorenzo erklärt, warum ihn die Ducati-Millionen nicht locken konnten und er lieber bei Yamaha auf Titeljagd geht

Jorge Lorenzo hat sich also endgültig entschieden, bei Yamaha zu bleiben. Doch leicht gefallen ist ihm der Entschluss nicht - das hat der Spanier jetzt gegenüber der Zeitung 'AS' verraten. Kurz vor der Vertragsunterschrift hat noch Ducati versucht, ihn mit einem Angebot von angeblich 13 Millionen Euro für zwei Jahre zu locken.

"Zuallererst möchte ich mich bei Ducati für das Interesse bedanken. Ihr Angebot war wirklich nur sehr schwer auszuschlagen", so Lorenzo. Ich habe mich am Ende aber doch entschieden, bei Yamaha zu bleiben, weil sie mir schon vor drei Jahren sehr viel Vertrauen entgegengebracht haben, bevor ich überhaupt einen 250er-Titel gewonnen habe. Außerdem habe ich nun schon seit zwei Jahren Erfahrung mit dem Motorrad sammeln können. Ich kenne es bestens - und es ist die beste Option, wenn ich versuchen will, den Titel zu gewinnen."

Wieviel er nun bei Yamaha verdient, will Lorenzo nicht verraten. Gerüchten zufolge sollen die Japaner sein Salär von zwei auf vier Millionen Euro pro Jahr verdoppelt haben. Der Spanier räumte lediglich ein: "Wenn es mir nur ums Geld gehen würde, dann wäre ich zu Ducati gegangen."

Yamaha hatte von vornherein abgelehnt, sich auf ein Wettbieten um Lorenzos Dienste einzulassen. Doch die Japaner kommen ihm anderweitig entgegen: "Sie haben mir versprochen, dass ich in der zweiten Saisonhälfte dieses Jahres und im gesamten nächsten Jahr das gleiche Motorrad haben werde wie Valentino Rossi. Das war ein sehr wichtiger Punkt bei meiner Entscheidungsfindung."

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