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Nach dem Brünn-Podest: Kann sich Elias wieder vor einer Werksmaschine halten? © Bridgestone

Die Gresini-Honda-Piloten Toni Elias und Alex de Angelis haben sich für Indianapolis Glanztaten vorgenommen: Podestplätze in Reichweite?

In Brünn konnte Toni Elias endlich die Vorzüge seines Werksmaterials ausspielen. Der Gresini-Pilot brachte seine RC212V in Tschechien als Dritter auf das Podium und krönte damit den Aufschwung der italienischen Satelliten-Mannschaft. Beim kommenden Grand Prix in Indianapolis will Elias ein ähnliches Glanzstück abliefern. "Ich habe schon vorher gesagt, dass ich in Brünn und Indianapolis stark sein werde. In Brünn stimmte es. Nun hoffe ich, dass sich das auch in den USA so darstellt", meint der Spanier.

"Das Podest in Brünn war ein toller Lohn, allerdings ist es natürlich gleichzeitig auch frustrierend, dass wir das Potenzial vorher nie abrufen konnten", meint Elias und übt damit auch leichte Selbstkritik. "Ich will häufiger in die Top-4 kommen, das ist mein klares Ziel. Ich bin sicher, dass mir das ab sofort bis zum Ende der Saison gelingen kann. Wenn es sofort ab Freitag gut läuft, können wir den Abstand zur Spitze vielleicht sogar weiter verkleinern. Ich mag es, in den USA Rennen zu fahren. Aber das bringt alles nichts, wenn nicht ein gutes Ergebnis dabei herumkommt."

Teamkollege Alex de Angelis hofft in Indianapolis einfach auf mehr Glück. Der Mann aus San Marino war in Brünn Opfer einer tierischen Begegnung geworden. "Ich hatte guten Speed, lag in aussichtsreicher Position, aber dann hat sich dieser Schmetterling in meinen Helm verirrt", so de Angelis rückblickend. "Das war einfach extrem unglücklich. Ich will das nun aber hinter mir lassen und die positiven Aspekte in den Vordergrund rücken."

"Diese Strecke in Indianapolis ist teils schnell, teils sehr herausfordernd. Das könnte unserer Maschine gut liegen", meint der Gresini-Pilot. "Im vergangenen Jahr hatte ich mir ein besseres Ergebnis vorgenommen. Ich brauchte leider ein paar Runden, um Tempo aufzunehmen. Das Rennen wurde abgebrochen, als ich gerade auf dem Vormarsch war. Ich hätte mir damals noch einige Leute schnappen können. Hoffentlich haben wir diesmal besseres Wetter und mehr Glück."

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