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Jules Cluzel spielte seinen Speed im Regen von Indianapolis voll aus © xpb.cc

Im ersten Freien Training der 250er-Klasse trumpft der Franzose Jules Cluzel im Regen groß auf: Bestzeit vor Hector Barbera und Marco Simoncelli

Die 250er-Piloten durften im vergangenen Jahr wegen des Hurrikans "Ike" ohne Rennstart aus Indianapolis abreisen, auch in diesem Jahr meint es das Wetter nicht gut mit den Piloten. Heftiger Regen machte das erste Freie Training am Freitag zu einer Rutschpartie. An ernsthafte Setuparbeit war kaum zu denken. Dem jungen Franzose Jules Cluzel machten die widrigen Verhältnisse jedoch offenbar wenig aus. Der Matteoni-Pilot fuhr in 1:53.512 Minuten zur deutlichen Tagesbestzeit.

Hector Barbera (1:54.244 Minuten) hatte als Zweiter am Freitag bereits einen erheblichen Rückstand von über sieben Zehntelsekunden auf Cluzel, bei Weltmeister Marco Simoncelli (3./1:54.699) war es bereits über eine Sekunde. Die Mitstreiter im 250er-Titelkampf gingen jedoch vorsichtig zu Werke. Das konnte man von Karel Abraham (4./1:55.007) nicht gerade behaupten. Der Tscheche fuhr zwar schnell, sorgte aber auch für einen spekatulären Abflug.

In Kurve fünf rutschte Abraham das Hinterrad weg. Der Aprilia-Pilot stieg ab und rutschte anschließend auf dem nassen Untergrund knappe einhundert Meter weiter geradeaus. Erst die Erhöhung der Steilkurven im Indianapolis-Oval konnten den Mega-Slide des Tschechen stoppen. Abraham konnte den Trainingsbetrieb verletzungsfrei - aber völlig durchnässt - fortsetzen.

Die in der Gesamtwertung führenden Hiroshi Aoyama (14./1:56.243) und Alvaro Bautista (10./1:55.559) hielten sich bei den gefährlichen Bedingungen vorsichtig zurück. Auch Mattia Pasini ließ es in 1:55.778 Minuten auf Rang elf noch langsam angehen. Der Schweizer Thomas Lüthi (12./1:55.955) hat für Samstag ebenfalls noch Raum für Verbesserungen.

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