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Dani Pedrosa scheint sich in den USA gut zu fühlen: Auch in Indianapolis stark © GEPA

Honda-Werkspilot Dani Pedrosa setzt sich im zweiten Freien Training in Indianapolis deutlich ab - Alex de Angelis überraschend stark

Nach einer klaren Bestzeit am nassen Freitag ließ Dani Pedrosa auch bei trockenen Verhältnissen am Samstagvormittag erneut eine deutliche Bestmarke folgen. Der spanische Honda-Werkspilot setzte sich im zweiten Freien Training bei guten äußeren Bedingungen in 1:40.271 Minuten um Meilen vom Rest des Feldes ab. Pedrosa hatte bei seinem schnellsten Runde 1,015 Sekunden Vorsprung auf Jorge Lorenzo (2./1:41.286).

Der Honda-Star hatte das Geschehen schon von Beginn an im Griff. Als die Konkurrenz zum Ende der Session immer näher rückte, legte der Spanier noch einmal eine Zauberrunde auf die Bahn und stellte die offensichtliche Überlegenheit deutlichst dar. Lorenzo und auch Teamkollege Valentino Rossi (4./1:41.389) beteiligten sich allerdings zum Ende der Session in keinster Weise an der Jagd auf die Bestzeit. Die beiden fuhren strikt ihr Setup-Programm durch.

Für eine große Überraschung sorgte Gresini-Pilot Alex de Angelis. Der Mann aus San Marino setzte seine Kunden-Honda in 1:41.324 Minuten auf Rang drei - und damit genau zwischen die beiden Superstars von Yamaha. De Angelis hatte bereits am Freitag überzeugt. Colin Edwards spielte am Samstagvormittag ebenfalls im Konzert der Großen mit. Der Amerikaner (5./1:41.459) hatte gerade einmal eine Zehntelsekunde Rückstand auf Lorenzo.

Hinter Andrea Dovizioso (6./1:41.793), der von seinem Teamkollegen Pedrosa über eineinhalb Sekunden eingeschenkt bekam, zeigte Lokalmatador Nicky Hayden (7./Ducati/1:41.883) eine solide Leistung. Niccolò Canepa machte als Achter seine Ankündigung wahr und steigerte sich im Vergleich zum Vortag deutlich. Sein neuer Aushilfsteamkollege bei Pramac-Ducati, Aleix Espargaro, konnte in 1:42.775 Minuten auf einen guten 14. Platz fahren.

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