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Jorge Lorenzo vertraut einem Airbag-System in seinem Overall © Dainese

Der Schutzbekleidungshersteller Dainese hat nach Jorge Lorenzos Sturz in Brünn Verbesserungen an seinem Airbag-System vorgenommen

Beim vergangenen Grand Prix in Tschechien hatte Jorge Lorenzo die große Chance in der Weltmeisterschaft näher an seinen Rivalen Valentino Rossi heranzurücken. Doch der Spanier stürzte beim Kampf um die Führungsposition, schied aus und erlitt dadurch einen Rückschlag im Kampf um den Titel. Nach dem Rennen stellte sich zudem heraus, dass das Airbag-System in seiner Lederkombi nicht hundertprozentig korrekt funktionierte.

Wie eine Analyse des Ausrüsters Dainese nach dem Rennen ergab, haben sich bei dem Sturz zwar die Luftpolster ordnungsgemäß aufgeblasen. Allerdings entlüfteten sie sich danach nicht so wie vorgesehen. Denn das Dainese-System sieht eigentlich vor, dass die Luftpolster unmittelbar nach dem Sturz wieder verschwinden, damit der Pilot seine Fahrt anschließend ungehindert fortsetzen kann.

Um diese Fehlfunktion künftig zu vermeiden, hat der Hersteller nun zwei Maßnahmen beschlossen. Zum einen wird das Entlüftungssystem vor dem Einbau Polster für Polster inspiziert. Zum anderen wird das System nun an anderer Stelle eingebaut, damit es auch nach dem abgeschlossenen Einbau noch kontrolliert werden kann.

Lorenzos Sturz war nicht der erste Unfall in dieser Saison, bei dem die eingebauten Airbags zum Einsatz kamen. Neben dem Yamaha-Werksfahrer bewahrte es auch schon viermal Thomas Lüthi vor Schlimmeren. Marco Simoncelli und Michael Ranseder konnten sich ebenfalls bereits bei jeweils zwei Stürzen auf die schützenden Luftpolster verlassen.

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