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Julian Simon ist auf dem besten Weg zum Titel bei den 125ern © xpb.cc

Julian Simon sichert sich in Indianapolis die Pole-Position der 125er-Klasse - Sandro Cortese bärenstark, Stefan Bradl stürzt schon wieder

Julian Simon lässt an seinen Titelambitonen nicht den geringsten Zweifel aufkommen. Der spanische Aspar-Pilot sicherte sich auch in Indianapolis die Pole-Position. Mit seiner besten Runde in 1:49.337 Minuten verdrängte er den bärenstark auftrumpfenden Sandro Cortese (2./1:49.387) nur um 0,050 Sekunden auf den zweiten Rang. Der deutsche Ajo-Pilot versuchte in den letzten Sekunden alles, um den Platz an der Sonne zu erreichen. Es reichte doch letztlich nicht.

Dabei hatte Cortese vor allem in den ersten beiden Sektoren der Strecke einen Höllentempo, verlor seinen Vorsprung dann jedoch jeweils in den beiden letzten Abschnitten. Auf Rang drei und vier dürfen sich Nicolas Terol (1:49.537) und Pol Espargaro (1:49.577) Hoffnungen machen, aus der ersten Startreihe zu einem guten Ergebnis zu fahren. Bradley Smith (5./1:49.585) scheiterte mit seiner Schlussattacke auf die erste Reihe denkbar knapp.

Einen starken Auftritt hatte KTM-Pilot Marc Marquez. Der Spanier landete zunächst wieder einmal unsanft auf der Strecke, rappelte sich aber wieder hoch und fuhr anschließend in 1:49.852 Minuten auf einen guten neunten Rang. Michael Ranseder zeigte aufsteigende Tendenz. Der Österreicher (14./1:50.494) konnte im Vergleich zu den Freien Trainings deutlich zulegen.

Viel Pech hatte wieder einmal Stefan Bradl. Nach einem starken Auftakt in das Zeittraining, flog der Kiefer-Pilot heftig ab. Die Session war für ihm somit rund 20 Minuten vor Schluss bereits beendet. Bradl begab sich zur Untersuchung ins Medical Center, denn er hat sich offenbar heftig die Hand angeschlagen. Eine Diagnose steht noch aus. Bradl beendete das Training schließlich auf Platz 15. Jonas Folger kam über Rang 21 nicht hinaus.

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