vergrößernverkleinern
Dani Pedrosa geht als klarer Favorit in das Rennen in Indianapolis © Bridgestone

Dani Pedrosa bleibt der große Dominator in Indianapolis: Pole-Position mit einer halben Sekunde Vorsprung auf das Yamaha-Duo

Dani Pedrosa schaltet in den USA offenbar immer den Turbo ein. Zuerst siegte der Spanier in Laguna Seca, nun geht der Honda-Pilot auch als klarer Favort ins Indianapolis-Rennen. Pedrosa holte sich nach beeindruckenden Vorstellungen in den Freien Trainings auch im Qualifying die Bestzeit. In 1:39.730 Minuten deklassierte er den Rest der MotoGP-Welt. Anscheinend mühelos konnte die Honda-Speerspitze immer wieder Bestzeiten nachlegen.

Für Yamaha dürfte der Auftritt im "Nudeltopf" nicht ganz einfach werden. Jorge Lorenzo zeigte zwar mal wieder einen seiner großartigen Longruns in der Frühphase des Qualfiyings, er konnte jedoch nicht das Niveau seines Landsmannes erreichen. Am Ende belegte Lorenzo in 1:40.236 Minuten Ranz zwei. Teamkollege Valentino Rossi (3./1:40.609) sicherte sich erst in allerletzter Sekunde seinen Platz in der ersten Reihe.

Als der Vorjahressieger auf den letzten Drücker noch nach vorne kam, schüttelte Alex de Angelis traurig den Kopf. Der Gresini-Pilot hatte lange Zeit Rang drei gehalten, am Ende musste sich de Angelis (4./1:40.620) jedoch um 0,011 Sekunden hinter dem Yamaha-Superstar anstellen. "Das war wichtig", so Rossi, "aber wir haben trotzdem nicht den Speed, um hier siegen zu können." Colin Edwards (5./1:40.961) hatte vor heimischer Kulisse Glück im Unglück. Der Tech-3-Yamaha-Pilot stürzte kurz vor Schluss, doch niemand verdrängte ihn mehr von Rang fünf. Ebenfalls in der zweiten Reihe: Lokalheld Nicky Hayden (6./1:41.067).

Dessen Ducati-Aushilfskollege Mika Kallio hatte erneut Bodenkontakt. Der Finne (15./1:42.250) hatte sich offenbar zu sehr unter Druck gesetzt und stieg bei der Jagd nach einem besseren Startplatz unsanft ab. Auch Toni Elias (7./1:41.283) übertrieb es kurz vor dem Ende der Session und landete im Kies. Andrea Dovizioso und Marco Melandri konnten sich mit den Plätzen acht und neun solide Ausgangspositionen in der dritten Reihe verschaffen. Auch der Donington-Sieger lag zwischenzeitlich auf der Nase.

Traurig war der Auftritt von Suzuki. Trotz des neuen Chassis belegten Loris Capirossi und Chris Vermeulen nur die Plätze elf und 14. Niccolò Canepa hätte auf Rang 13 fast seine beste Startposition egalisiert, der vorübergehende Teamkollege Aleix Espargaro schlug sich achtbar. Der 20-jährige Spanier setzte sich auf Platz 16 immerhin gegen Gabor Talmacsi durch.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel