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Mit Startplatz zwei zufrieden und zuversichtlich fürs Rennen: Jorge Lorenzo © IMS

Während sich Jorge Lorenzo über zweiten Platz im Qualifying freuen kann, ist Valentino Rossi mit dem Setup seiner Yamaha noch nicht glücklich

In der Qualifikation zum Grand Prix von Indianapolis fuhr Honda-Werkspilot Dani Pedrosa in seiner eigenen Liga. Insofern haben die Fahrer von Fiat-Yamaha das Maximum herausgeholt: Jorge Lorenzo belegte am Ende den zweiten Platz, Valentino Rossi komplettiert als Dritter die erste Startreihe. Jedoch zogen die beiden Piloten nach dem Training unterschiedliche Schlüsse aus dem Ergebnis.

Trotz des beachtlichen Rückstands von einer halben Sekunde auf Pole-Sitter Pedrosa war Lorenzo recht zufrieden. "Wir haben nach heute Morgen und sogar noch während dieser Session einen großen Schritt nach vorne mit unserem Setup gemacht. Unglücklicherweise konnten wir uns in den letzten Runden nicht mehr verbessern", sagte der Spanier anschließend.

Zudem gab dem Zweiten der WM-Wertung folgendes zu denken: "Es ist nun sechs oder sieben Rennen her, dass ich auf der Pole-Position gestanden bin. Das ist wirklich seltsam für mich, denn eine schnelle Runde hinzulegen ist normalerweise eine meiner Stärken." Immerhin platzierte sich Lorenzo über drei Zehntelsekunden vor Teamrivale Rossi, was die Nummer 99 optimistisch für das Rennen stimmt: "Wir haben einen guten Rennspeed und sind dazu bereit, morgen um den Sieg zu kämpfen."

Die richtige Abstimmung für das Rennen hat Rossi derweil nach eigenen Angaben noch nicht gefunden. "Wir sind zwar in der ersten Startreihe - und das ist wichtig -, aber ehrlich gesagt haben wir im Moment nicht genug Speed", sagte der Weltmeister. "Ich kann nicht so fahren wie ich das will. Wir haben einfach nicht genug Grip um bis ans Limit zu gehen."

Zwar habe man im Laufe des Nachmittags viel am Motorrad gearbeitet, aber man habe immer noch nicht das Beste herausgeholt. "Jetzt müssen wir alle einen Weg finden, um morgen einen Schritt nach vorne zu machen. Wir haben noch das Warmup und wir werden versuchen für das Rennen wettbewerbsfähig zu sein", so Rossi.

Genauso sieht es auch Rossis Renningenieur Davide Brivio: "Wir haben vor dem Rennen noch einiges zu erledigen. Aber natürlich ist es wichtig schon mal in der ersten Startreihe zu stehen." Lorenzos Renningenieur Davide Romagnoli zeigte sich dagegen schon etwas optimistischer: "Wir sind zuversichtlich, dass wir das Gesamtpaket noch ein wenig verbessern können."

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