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Peilt von Startplatz elf aus die Top 5 im Rennen an: Loris Capirossi © IMS

Trotz des neuen Chassis' geht es für die beiden Suzuki nicht vorwärts - Loris Capirossi qualifiziert sich als Elfter, Chris Vermeulen startet sogar nur als 14.

"Es ist schön, dass das Wetter besser geworden ist, aber unglücklichweise sind das die einzigen guten Nachrichten für Suzuki", sagte Teamchef Paul Denning nach der Qualifikation zum Großen Preis von Indianapolis. Aufgrund der mangelnden Erfahrung mit dem neuen Chassis sei dies aber auch nicht unbedingt anders zu erwarten gewesen. "Wir brauchen etwas Zeit, um bei dem Motorrad die beste Balance zu finden", so Denning.

Dass man auf dem Brickyard-Kurs nicht besonders gut überholen könne, verschärfe aus Sicht des Teamchefs sogar noch die Lage. Trotzdem gebe es für Suzuki nur eine Möglichkeit mit der Situation umzugehen "Wir müssen morgen einen Schritt nach vorne machen. So einfach ist das."

Loris Capirossi, der unter der Woche seine Vertragsverlängerung bei Suzuki bekanntgab, äußerte sich trotz des enttäuschenden elften Ranges recht positiv über seine Aussichten für das Rennen: "Ich bin immer noch recht optimistisch, denn die Abstände sind so klein. Wenn ich mich ein kleines bisschen verbessern kann, kann ich es in die Top 5 schaffen."

"Ich werde versuchen das morgige Warmup zu nutzen, um das Motorrad weiter abzustimmen", fuhr Capirossi fort. "Wir haben in den langsamen Kurven etwas zu kämpfen, also müssen wir daran arbeiten." Abschließend resümierte der Italiener: "Es war ein recht schwieriger Tag heute. Ich hoffe, dass wir morgen gutes Wetter haben, damit wir uns zum Rennen hin verbessern können."

Der zweite Mann bei Suzuki, Chris Vermeulen, bewirbt sich ab diesem Wochenende offiziell um einen Platz in einem anderen Team. Durch Capirossis Vertragsverlängerung und die Verpflichtung von Alvaro Bautista ist für den Australier ab 2010 kein Platz mehr im Suzuki-Team. Da käme ein gutes Resultat gerade recht. Vor diesem Hintergrund ist Startplatz 14 ein Rückschlag.

"Am Vormittag haben wir viel an der Abstimmung des Motorrads gearbeitet und uns ständig verbessert. Am Nachmittag haben wir dann die härtere Reifenmischung ausprobiert, aber diese schien ich für mich einfach nicht zum Arbeiten zu bringen. Also habe ich die weichere genommen und diese zeigte eine gute Standfestigkeit. Ich denke, das wird der Reifen sein, den wir morgen benutzen werden", so Vermeulen.

Nach Änderungen am Motor und an der Aufhängung, erhoffte sich der Zehnte der WM-Wertung weitere Verbesserungen im Qualifying, doch am Ende reichte es nicht für mehr als die fünfte Startreihe. "Ich bin frustriert, denn ein paar Zehntelsekunden hätten mich schon nach vorne gebracht. Wir werden morgen weitere Änderungen ausprobieren, welche die Dinge hoffentlich verbessert."

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