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Ein verkorkstes Wochenende in Indy endete für Tom Lüthi mit Platz neun © xpb.cc

Der neunte Platz von Indianapolis ist für Thomas Lüthi eine Enttäuschung - Der Schweizer bedankt sich trotzdem bei seinem Team für die Unterstützung

Thomas Lüthi ist beim Großen Preis der 250er-Klasse in Indianapolis als Neunter ins Ziel gekommen. Obwohl er damit fünf Plätze gegenüber seiner Startposition gutmachen konnte, stellt dieses Ergebnis eine Enttäuschung für den Schweizer dar. "Absolut nicht das, was ich mir vorgestellt habe", gab Lüthi anschließend zu. "Aber mir bleibt nichts anderes übrig, als mich immer wieder aufs Motorrad zu setzen und zu fahren, fahren, fahren."

Nach einem guten Start verlor Lüthi die gewonnen Plätze gleich wieder in der ersten Kurve, als er Hector Barbera ausweichen musste. Danach tat sich der Aprilia-Pilot schwer. "In den ersten Runden konnte ich meinen Rhythmus überhaupt nicht finden. Dazu kamen einige heftige Slides. Als es rund lief, war der Zug für mich schon abgefahren."

Gegen Rennende war Lüthi dann noch in einen schönen Zweikampf mit Raffaele de Rose verwickelt, bei dem der Schweizer nach einem weiteren Ausrutscher allerdings unterlag. "Mir ist das Vorderrad eingeklappt und ich musste einen Ausritt durchs Gras machen." Nun freut sich Lüthi, dass es bereits am kommenden Wochenende in Misano weitergeht und richtet seine Gedanken dabei an sein Team: "Ich möchte mich bei meinem Team bedanken, dass in dieser für mich sehr schwierigen Zeit voll hinter mir steht."

Teamchef Daniel Epp ist sich indes darüber im Klaren, dass auf die Caffe-Latte-Mannschaft viel Arbeit zukommt: "Die letzten drei Rennwochenenden in Donington Park, Brünn und jetzt in Indianapolis sind sehr schlecht gelaufen. Wir müssen über die Bücher."

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