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Nach einem verkorksten Start kämpften sich die Suzukis durchs Feld © IMS

Dank einer verbesserten Abstimmung fand das Indy-Wochenende für Suzuki einen halbwegs versöhnlichen Abschluss - Loris Capirossi Siebter

Nach dem Qualifying war die Enttäuschung bei Suzuki noch groß: die Startplätze elf und 14 waren nicht gerade das, was sich die Mannschaft von Teamchef Paul Denning mit dem neuen Chassis erhofft hatte. Doch vor dem Rennen am Sonntag hat man bei den Hellblauen offenbar etwas an der Abstimmung gedreht. Loris Capirossi kam als Siebter ins Ziel, Teamkollege Chris Vermeulen landete am Ende auf Platz elf.

"Das Rennen war die beste Leistung, die wir am ganzen Wochenende gesehen haben. Sowohl von den beiden Fahrern als auch von den Maschinen", sagte Denning anschließend. Wären kurz nach dem Start nicht beide Suzuki-Piloten in ein großes Durcheinander geraten und anschließend auf die letzten beiden Plätze zurückgefallen, hätte letztlich sogar noch ein besseres Team-Ergebnis herausspringen können.

So sieht es auch Capirossi, der nach dem Rennen erklärte: "Das Endergebnis ist nicht so schlecht. Aber ich bin von meinem Start enttäuscht, denn der war nicht besonders gut. Und in der zweiten Kurve bin ich in ein großes Chaos mit ein paar anderen Motorrädern geraten. Zum Glück hat es mich nicht so schlimm erwischt wie Chris." Danach lief es für den Italiener allerdings recht geschmeidig und der siebte Platz war der verdiente Lohn für eine saubere Fahrt.

"Ich möchte mich bei all meinen Jungs bedanken, die an diesem Wochenende mal wieder einen tollen Job gemacht haben", sagte Capirossi, der sich mal wieder ganz als Teamplayer zeigte. "Sie alle haben hart daran gearbeitet, mit dem neuen Chassis die beste Leistung zu finden. Das ist jetzt schon besser als das alte, aver wir kennen immer noch nicht sein volles Potential."

Vermeulen wurde nach einer Kollision mit Mika Kallio kurz nach dem Start sogar noch weiter zurückgeworfen als sein Teamkollege. Mehr als Platz elf war am Ende nicht drin für den Australier, der wenige Meter vor dem Zielstrich noch von Dani Pedrosa kassiert wurde, der auf der leistungsstärkeren Honda förmlich an ihm vorbeigeflogen war.

Dennoch war Vermeulen mit seiner Leistung im Rennen zufrieden. "Wir haben für das Rennen ein paar Änderungen am Motorrad vorgenommen und ich habe am Nachmittag auch meine schnellste Runde des Wochenendes hingelegt. Nun haben wir ein paar positive Dinge, die wir nach Misano mitnehmen können."

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