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Sandro Cortese fuhr in Indianapolis auf Startplatz zwei nach vorne © imago

Sandro Cortese wird trotz Sturz in Indianapolis vom Chef gelobt. Auch Stefan Bradl hat gute Chancen auf einen neuen Vertrag.

Indianapolis/München - Sandro Cortese blieb nach Siegträumen vom zweiten Startplatz und einem frühen Sturz in Indianapolis nur die Rolle des tragischen Helden in der Motorrad-WM.

Stefan Bradl fuhr trotz schmerzhafter Prellungen vom 15. Startplatz auf Rang sieben nach vorne.

Die beiden 19-Jährigen verbesserten aber ihre Chancen auf Vertragsverlängerungen.

Der Kontrakt von Shootingstar Jonas Folger, der in Indianapolis nach Platz 21 im Qualifying noch Zwölfter wurde, ist bereits für 2010 gültig.

Cortese-Chef trotz Sturz zufrieden

Bradl hat mit Teamchef Stefan Kiefer grundsätzliche Einigkeit über eine weitere Zusammenarbeit erzielt. Offen ist allerdings noch, ob der WM-Vierte des Vorjahres 2010 in der 125er-Klasse bleiben oder in die Moto2 aufsteigen wird.

Für Cortese endete wie schon nach der Pole Position in Assen der Traum vom ersten Karriere-Sieg mit einem frühen Sturz. "Das ist ärgerlich, ich bin einfach weggerutscht", meinte der 19-Jährige.

Teamchef Aki Ajo scheint Cortese aber langsam zu überzeugen. "Sandro wird von Rennen zu Rennen besser", sagte der Finne: "Es war ein gutes Wochenende von Sandro. Im Qualifying war er sehr stark, und was im Rennen passiert ist, ist einfach nur schade."

Rossi nach Sturz kleinlaut

Für die ganz großen und bewegenden Geschichten sorgten am Sonntag aber andere beim Rennen im weltberühmten "Nudeltopf", der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feierte.

So erlebte der bisher alles überragende Valentino Rossi die schwärzeste Stunde seit langem. Er stürzte, musste anschließend kleinlaut einen Fahrfehler eingestehen und seinem Teamkollegen Jorge Lorenzo beim Feiern zusehen.

Der Spanier hat nach seinem Sieg nur noch 25 Punkte Rückstand in der WM-Gesamtwertung auf Rossi.

Party bei den Espargaros

Eine Feier bis in die Morgenstunden kündigten die spanischen Brüder Pol und Aleix Espargaro an.

Der jüngere, Pol (18), gewann beim 49. Start sein erstes Rennen in der 125er-Klasse. Der zwei Jahre ältere, Aleix, holte beim unverhofften Debüt in der MotoGP drei Punkte.

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