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Das himmelblaue Suzuki-Outfit passt zum Wetter in Misano. © Suzuki

Mit einem neuen Chassis hofft Suzuki-Star Loris Capirossi beim kommenden Rennen in Misano auf einen Podestplatz

Altmeister Loris Capirossi freut sich besonders auf das kommende Gastspiel des MotoGP-Zirkus an der Adria, schließlich kommt er aus dem nur 130 Kilometer entfernten Bologna, sodass man mit Fug und Recht von einem Heim-Grand-Prix sprechen kann. "Ich bin wirklich aufgeregt, dass es jetzt nach Italien zu meinem Heim-Grand-Prix geht", erklärt "Capirex".

Offiziell findet der Grand Prix natürlich nicht in Italien, sondern in San Marino statt, aber der namensgebende Zwergenstaat liegt bekanntlich mitten in Italien in der Nähe von Rimini an der Adriaküste. Es ist der dritte Grand Prix in Folge, seit die Motorrad-Weltmeisterschaft nach 14-jähriger Abstinenz in die älteste Republik der Welt zurückgekehrt ist.

Apropos alt: Altmeister Capirossi kämpft gerade mit der Verbesserung von Platz sieben. Denn sowohl beim vergangenen Rennen in Indianapolis als auch beim Vorjahresrennen in Misano erreichte "Capirex" Platz sieben. "In den vergangenen beiden Rennen bin ich hier Fünfter und Siebter geworden und es wäre ein Traum, dieses Mal auf das Podium zu gelangen - besonders weil es in Italien ist. Ich werde ganz sicher alles versuchen, um das zu erreichen", verspricht die Nummer 65.

Auf dem Weg zu diesem Ziel sollen Capirossi, aber auch Chris Vermeulen die neuen Teile helfen, die Suzuki in Indianapolis an den Start gebracht hat. "Wir haben mit dem Chassis in Indianapolis große Fortschritte erzielt und werden somit am Freitag einen guten Startpunkt in das Rennen haben. Das gesamte Potenzial der Neuerung kennen wir jetzt noch nicht, aber das werden wir sicherlich in Misano herausfinden", erklärt Capirossi.

Die Freude auf sein Heimrennen ist ihm dabei mit jedem Wort anzumerken: "Misano ist ein wunderschöner Ort und ich mag auch die Strecke sehr gerne", strahlt Capirossi. "Viele meiner Freunde werden ebenso vor Ort sein wie meine Familie und die italienischen Fans an der Strecke werden mich sicherlich unterstützen."

Zwar hat Teamkollege Vermeulen kein Heimrennen vor der Brust, aber auch er freut sich auf den kommenden Grand Prix: "Es handelt sich hier um eine Strecke, die ich wirklich mag. Ich war hier abgesehen von dem kleinen Missgeschick in der ersten Runde im vergangenen Jahr wirklich schnell", so der Australier. "Außerdem war es dort immer richtig warm. Es wird schön sein, wieder zu wärmeren Temperaturen zurückzukehren."

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