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Viel Arbeit mit dem neuen Chassis: Loris Capirossi (r.) und Chris Vermeulen © Rizla Suzuki

Während Loris Capirossi als Achter das Potential des neuen Suzuki-Chassis aufzeigt, landet Chris Vermeulen im ersten Freien Training nur auf Rang 14

Bei sehr heißen, fast tropischen Wetterverhältnissen stand am Freitagnachmittag das erste Freie Training zum Großen Preis von San Marino in Misano an. Hinter den beiden dominanten Werks-Yamahas bildete sich eine Gruppe von insgesamt acht Fahrern heraus, die innerhalb von gut einer halben Sekunde lag. Loris Capirossi befand sich mit einer Bestzeit von 1:36.508 Minuten mittendrin in diesem Achterpack.

Angesichts der Abstimmungsarbeit, die man bei Suzuki mit dem neuen Chassis zu verrichten hat, sieht Capirossi noch viel Spielraum für Verbesserungen. "Wir werden morgen sicherlich etwas anderes probieren. Das wird wirklich ein wichtiger Schritt, um vom Motorrad das bestmögliche Gefühl vermittelt zu bekommen, und sollte uns viel schneller machen", sagte der Italiener anschließend.

"Wie schon in Indy hatten wir heute das Problem, dass wir nur ein neues Chassis haben", fuhr er fort. "Ich habe mich dazu entschlossen das neue mit einer anderen Geometrie am Vorderrad zu fahren. Das bedeutete, dass wir nicht die Zeit hatten, es während der Session zu ändern." Dennoch scheint die Neukonstruktion ein Fortschitt zu sein, wie Teamchef Paul Denning bemerkt: "Beide Jungs haben erneut bestätigen können, dass das Chassis auf einem anderen Kurs einige Vorteile bietet."

Chris Vermeulen hatte allerdings im Laufe des Trainings mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. "Nach der Hälfte des Trainings bin ich auf die zweite Maschine gewechselt und hatte dann unter Bremsproblemen zu leiden. Den Rest der Session haben wir dann probiert diese zu lösen. Das war etwas enttäuschend, denn es bedeutete, dass ich nicht die Gelegenheit hatte, mit einer anderen Abstimmung auf Touren zu kommen."

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