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MotoGP nicht in Sicht: Thomas Lüthi ist mittlerweile das Lachen vergangen © Interwetten

Die anhaltende Formkrise des Ex-Weltmeisters aus der Schweiz veranlasst sein Teammanagement den geplanten Wechsel in MotoGP für 2010 abzublasen

Unmittelbar nach dem ersten 250er-Training zum Grand Prix von San Marino platzte in der Hospitality des Emmi-Caffe-Latte-Teams von Thomas Lüthi die Bombe. Daniel M. Epp, Teammanager des Schweizer Grand Prix Teams, verkündete vor den versammelten Pressevertretern das ehrgeizige Projekt des MotoGP-Einstiegs sterben zu lassen.

"Unsere Zielsetzung war es, diese Saison unter den ersten Sechs zu beenden", so der Teamchef. "Aus jetziger Sicht ist es sehr unwahrscheinlich, dass wir dies noch schaffen werden. Daher muss man aus sportlicher Sicht von einem Wechsel in die Königsklasse absehen." Als Plan B für die Saison 2010 nennt Epp den Einstieg mit Thomas Lüthi in die neue Moto2-Klasse und man befasst sich sogar auch mit dem Gedanken wieder in die 125er-Kategorie zurück zu kehren.

Thomas Lüthi, 2005 125er-Weltmeister mit einer Honda, kann sich bei besten Willen sein anhaltendes Tief nicht erklären. Im heutigen Training kam der 22-Jährige aus Oberdiessbach im Berner Oberland nicht über Rang 13 hinaus. "Ich weiß wirklich nicht woran es liegt", so der verzweifelte Lüthi. "Ich finde nur schwer meinen Rhythmus. Wir arbeiten alle hart, aber es will uns nicht wirklich ein Erfolg gelingen. Mit meinen derzeitigen Ergebnissen kann ich mich bei besten Willen nicht für MotoGP empfehlen!"

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