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Valentino Rossi macht seinen heimischen Fans in Misano viel Freude © Yamaha

Die großen Drei wieder vorne dabei: Valentino Rossi holt die Bestzeit im zweiten Freien Training vor Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa

Ein neuer Tag, aber ein altes Bild. Beim MotoGP-Wochenende in Misano hat sich zum Samstag an den Kräfteverhältnissen an der Spitze nichts verändert. Auch im zweiten Freien Training bestimmten die beiden Yamaha-Stars das Bild. Valentino Rossi setzte sich bei seinem Heimspiel wie schon am Freitag an die Spitze des Klassements. In 1:34.528 Minuten war der "Doktor" rund acht Zehntelsekunden schneller als am Vortag.

Jorge Lorenzo (2./1:34.732) folgte mit einem Respektabstand von immerhin 0,204 Sekunden. Wie so oft beeindruckte der Spanier jedoch mit einem konsant schnellen Longrun. Lorenzo konnte das hohe Tempo über viele Runden gehen, aber auch Rossi zeigte am Samstagvormittag eine enorme Konstanz. Hinter dem Yamaha-Duo platzierte sich erneut Dani Pedrosa (3./1:35.001), der sich am Ende des Trainings aber nicht um schnelle Runden scherte. Das wahre Potenzial der Honda wird wohl erst im Qualifying zu sehen sein.

Für eine positive Überraschung sorgte LCR-Honda-Pilot Randy de Puniet. Der Franzose, der nach seinem Knöchelbruch immer noch unter erheblichen Schmerzen leidet, fuhr in 1:35.289 Minuten auf einen starken vierten Rang und stellte somit Andrea Dovizioso (5./1:35.340) und Ducati-Pilot Nicky Hayden (6./1:34.382) in den Schatten. Colin Edwards (7./1:35.479) hatte seinen Tech-3-Yamaha-Teamkollegen James Toseland (15./1:36.513) wieder einmal deutlich im Griff.

Das zuletzt stark auftrumpfende Gresini-Honda-Duo musste sich am Vormittag mit Plätzen im Mittelfeld zufrieden geben. Alex de Angelis (8./1:35.584) und Toni Elias (9./1:35.966) hatten offenbar Probleme, das Tempo auf Longruns konstant hoch zu halten. Sensationell war Aleix Espargaro. Der Spanier setzte sich in 1:35.999 Minuten als Zehnter um rund eine halbe Sekunde von seinem Pramac-Ducati-Kollegen Niccolò Canepa (14./1:36.491) ab.

Während Mika Kallio (13./1:36.247) nicht mehr richtig in Tritt zu kommen scheint, hat auch Suzuki noch nicht wieder zu guter Form gefunden. Loris Capirossi (11./1:36.002) und Chris Vermeulen (12./1:36.187) hatten am Samstagvormittag keinen überzeugenden Auftritt. Auch Marco Melandri (16./1:36.518) hat mit der privaten Hayate-Kawasaki seine Probleme auf dem italienischen Kurs.

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