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Hiroshi Aoyama sicherte sich in Misano seine erste Pole-Position © Honda

Weltmeisterschaftsfavorit Hiroshi Aoyama holt sich in Misano seine erste Pole-Position der Saison: Kontrahent Alvaro Bautista nur Achter

Er führt die 250er-Weltmeisterschaft an, gilt als großer Favorit auf den Titel und durfte in der laufenden Saison bereits drei Siege feiern: Hiroshi Aoyama. Endlich hat der Japaner aber auch mal im Qualifying seine Stärke zeigen können. Bei der Zeitenjagd im italienischen Misano fuhr der Honda-Pilot zu seiner ersten Pole-Position der Saison. Aoyama setzte sich in 1:38.867 Minuten denkbar knapp gegen Hector Barbera durch.

Der Spanier (2./1:38.875) hatte am Ende der Session gerade einmal 0,008 Sekunden Rückstand. Die beiden italienischen Lokalmatadoren Marco Simoncelli (3./1:39.038) und Mattia Pasini (4./1:39.068) flogen im Paarflug auf die weiteren Plätze in der ersten Startreihe. Indianapolis-Polemann Mike di Meglio, Alex Debon und Hector Faubel schafften den Sprung in die zweite Reihe.

Alvaro Bautista (8./1:39.825) muss sich mit einem relativen schlechten Startplatz in der zweiten Reihe begnügen. Der Aspar-Pilot kämpfte während der gesamten Session am absoluten Limit, verlor sein Bike ausgangs der letzten Kurve bei Topspeed fast in einen harten Highsider und kam trotz allen Einsatzes nicht weiter nach vorne. Für Bautista könnte das morgige Rennen in Misano schwierig werden. Wenn Aoyama siegt, könnte der WM-Zug fast abgefahren sein.

"Ich hatte ein gutes Setup und die passenden Reifen, daher hat es endlich geklappt. Aber das Qualifying und das Rennen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Das wird im Rennen noch ein hartes Stück Arbeit", meint Aoyama bescheiden. "Ich brauchte diese gute Position endlich mal", freut sich Barbera. "Ich bin für das Rennen zuversichtlich und werde mein Bestes geben."

"Ich bin hier nur 4,5 Kilometer von meinem Heimatort entfernt, die Strecke gehört fast zur Wohnung. Wir hatten anfangs Probleme mit dem Setup, aber heute lief es besser. Es wird trotzdem hart im Rennen. Aoyama, Pasini, Barbera werden mich fordern", schätzt Simoncelli. Bei Thomas Lüthi hat sich unterdessen nichts in eine positive Richtung entwickelt. Der Schweizer kämpfte auch im Qualifying verbissen, doch kam er in 1:40.128 Minuten nicht über Platz 14 hinaus.

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