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Loris Capirossi befindet sich weiterhin auf der Suche nach dem richtigen Setup © Suzuki

Wie schon in Indianapolis gelingt den Suzuki-Fahrern im Qualifying recht wenig - Loris Capirossi startet beim Heimrennen nur von Platz zehn

Suzuki uns das neue Chassis der GSV-R - bislang sorgt diese Kombination bei den Fahrern und deren Mechaniker häufiger für Stirnrunzeln als für entspannte Gesichtszüge. Da sich Loris Capirossi bei der Suche nach der optimalen Abstimmung verirrte, konnte er sich in der zweiten Hälfte des Qualifyings in Misano nicht mehr verbessern und wurde nach hinten durchgereicht. Seine Bestzeit von 1:35.561 Minuten bedeutete am Ende nur Platz zehn.

Chris Vermeulen erging es sogar noch schlechter. Der Australier hatte zuallererst die Setup-Probleme vom Freitag auszusortieren und konzentrierte sich auch im Qualifikationstraining hauptsächlich darauf eine ordentliche Rennabstimmung zu finden. Platz 13 (1:35.790 Minuten) ist gleichbedeutend mit der fünften Startreihe.

Teamchef Paul Denning sprach nach dem Training hautpsächlich von Abstimmungsarbeit, weniger von schnellen Rundenzeiten: "Wir haben das Motorrad im Verlauf des Wochenendes ein gutes Stück verbessert. Das Ergebnis ist allerdings recht enttäuschend. Es ist die selbe Geschichte wie am vergangenen Wochenende. Wir müssen im Rennen einen Gang hochschalten."

"Wir haben bei der Abstimmung heute einen Schritt nach vorne gemacht", beteuerte Capirossi. "Aber wir haben am Nachmittag zwei verschiedene Setups ausprobiert und ich bin mir nicht sicher, welches das bessere ist. Wir müssen uns heute Abend mal die Daten ansehen. Morgen wird es wichtig sein, ein gutes Warmup zu haben, ein gutes Gefühl zu bekommen und dann gut ins Rennen zu starten."

"Wir haben das Motorrad heute um einiges verbessert", betont auch Vermeulen. "Die Probleme von gestern kamen nicht zurück, weil die Jungs gestern Abend wirklich hart daran gearbeitet haben sie zu beseitigen. Ich bin über den 13. Platz enttäuscht, aber ich bin mit meinem Rennspeed zufrieden. Ich bin mir sicher, dass ich die Rundenzeiten vom Qualifying auch im Rennen fahren kann."

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