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Zu Beginn des Rennens konnte Aleix Espargaro Chris Vermeulen noch folgen © Suzuki

Aleix Espargaro belegte in Misano trotz einer Verletzung am rechten Unterarm Platz elf - Niccolò Canepa beendet das Rennen als 13.

Für das Pramac-Ducati-Team verlief das Wochenende in Misano nicht besonders erfolgreich. Nach dem desaströsen Abschneiden in der Qualifikation, nahmen Aleix Espargaro (Elfter) und Niccolò Canepa (Platz 13) immerhin ein paar WM-Punkte mit. Dabei wäre für Espargaro sogar ein Top-10-Ergebnis erreichbar gewesen, hätte er nicht aufgrund starker Schmerzen im rechten Unterarm ab der Rennmitte zurückstecken müssen.

"In den ersten Runden lief es bei mir wirklich gut und ich war phasenweise sogar in einer Gruppe von Fahrern, die um Platz sieben kämpfte", sagte der Katalane anschließend. "Aber ab der 15. Runde hatte ich wieder starke Schmerzen in meinem rechten Unterarm und dann war es für mich unmöglich meinen Rhythmus beizubehalten. Zwar habe ich es irgendwie geschafft mit meiner Handfläche zu bremsen, aber ich konnte das Gas nicht vollständig aufdrehen und verlor zu viel Topspeed."

Morgen früh unterzieht sich Espargaro in Madrid einer Operation. "Damit ich für meinen nächsten Einsatz topfit bin", wie er sagt. "In welcher Klasse das auch immer sein mag." Da für das Rennen in Estoril Casey Stoner im Ducati-Werksteam zurückerwartet wird, nimmt Mika Kallio wieder seinen angestammten Platz bei Pramac ein. "Ich möchte mich beim Pramac-Team, Paolo Campinoti und Ducati für die fantastische Gelegenheit bedanken. Sie haben mir mein Debüt in der MotoGP ermöglicht und ich hoffe, dass ich sie nicht enttäuscht habe."

Canepa kam lediglich als Vorletzter ins Ziel. "Zu Beginn des Rennens bin ich beim Versuch Talmasci zu überholen zweimal von der Strecke abgekommen. Dadurch habe ich zu viel Zeit verloren. Außerdem hat mein Hinterreifen deswegen früher abgebaut als wir das erwartet hatten. Ich bin wirklich enttäuscht, denn ich wollte auf dieser Strecke wirklich ein gutes Ergebnis erzielen. Trotzdem möchte ich mich bei meinen Technikern bedanken, sie haben einen tollen Job gemacht."

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