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Jonas Folger hatte erst Stress, dann aber in Misano viel Spaß © Privat

Obwohl sein Motor im Rennen in Misano etwas an Leistung verlor, hatte Jonas Folger dennoch viel Freude dabei, als er auf Platz neun ins Ziel raste

Für den erst 16 Jahre alten deutschen Shootingstar in der 125ccm-Weltmeisterschaft Jonas Folger begann das Rennwochenende zum Grand Prix von San Marino nicht nur aus sportlicher Sicht denkbar ungünstig. Der Aprilia-Pilot des italienischen Rennstalles Ongetta Team I.S.P.A. musste bei seiner Rückreise aus den USA wegen der Streichung seines Fluges stundenlang am Flughafen herumhängen.

"In letzter Zeit war es etwas stressiger für mich", meint Folger lakonisch. "Die elendslange Rückreise nach meinem Aufenthalt in Amerika war etwas viel für mich. Danach war ich knapp eine halbe Stunde zuhause, bevor wir nach Italien weiter gereist sind. Letztlich ging aber alles gut aus und jetzt haben wir ja eine längere Pause." Rechtzeitig zum Rennen selbst am Misano World Circuit kam Folger wieder richtig in Schwung.

"Nachdem es am Freitag und Samstag für uns weniger gut lief, war ich im Rennen mit einem guten Start wieder halbwegs bei der Musik dabei", beginnt der junge Mann aus Mühldorf am Inn mit seinen Schilderungen. "Anfänglich konnte ich auch gut mithalten, doch ab Rennmitte hatte mein Motor etwas an Leistung verloren. Daraufhin hatte ich den Anschluss verloren und musste meine Runden alleine fahren. Aber bis zur Zielflagge habe ich keineswegs zurück gesteckt und mich weiterhin mächtig angestrengt."

Einmal mehr zeigte Folger nach mittelmäßigem Startplatz, dass im Rennen mit ihm zu rechnen ist. "Im Warm-up am Vormittag hatten wir nochmals an der Abstimmung gefeilt", sagt Fogler. "Dabei ist uns mit dem Setup ein guter Wurf gelungen. Ich glaube, dass dies der Knackpunkt für das gute Rennen war. Hinzu kommt auch, dass Misano für mich eine der schöneren Strecken ist. Das Rennen selbst hat mir irrsinnig viel Spaß gemacht. Dies zeigt sich auch mit dem guten Resultat."

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