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Valentino Rossi und Jorge Lorenzo geben in der MotoGP-Saison 2009 den Ton an © Yamaha

Valentino Rossi freut sich über das hohe Niveau in der MotoGP und über die Duelle mit seinen Titelrivalen: "Es hat sich einiges verändert"

Yamaha-Superstar Valentino Rossi muss sich in dieser Saison gleich mit mehreren Konkurrenten herumschlagen. Während dem Italiener vor allem Teamkollege Jorge Lorenze schwer zusetzt, ist der "Doktor" auch schwer beeindruckt von Casey Stoner und Dani Pedrosa. Doch auf seinen Lorbeeren will sich Rossi nicht ausruhen - im Rennen wird den MotoGP-Piloten regelmäßig alles abverlangt.

"Ich muss wieder einen Schritt machen, wie schon 2007 und 2008 gegen Stoner - jetzt aber mehr denn je", so Rossi gegenüber 'Autosport'. Nur sind die Voraussetzungen in diesem Jahr vollkommen anders, denn der Hauptrivale sitzt im eigenen Rennstall: "Lorenzo ist mein Teamkollege und er fährt das gleiche Bike. Da braucht es noch mehr Hingabe und eine noch größere Konzentration."

"Das ist sehr schwierig", meint Rossi. "Natürlich ist es schlecht, wenn man dabei den Kürzeren zieht. Gleichwohl ist es ungeheuer aufregend, wenn du gewinnen kannst", so der mehrmalige Motorrad-Weltmeister, der im Augenblick die Tabellenspitze der MotoGP bekleidet. Auch wenn Rossi nach wie vor zu den Spitzenreitern zählt - die MotoGP ist vor Neuerungen nicht gefeit: "Es hat sich einiges verändert."

"Eigentlich gibst du nicht in jedem Rennen einhundert Prozent. In den vergangenen Jahren ging es mehr um Taktik und Duelle - erst danach musstest du pushen", erläutert der italienische Rennfahrer. "Der Rhythmus ist jetzt aber von Anfang an sehr hoch. Der Start ist sehr wichtig, denn bei diesen Bikes ist Überholen sehr schwierig. Mittlerweile musst du im Prinzip bei jedem Rennen einhundert Prozent geben."

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