vergrößernverkleinern
Nicky Hayden fühlt sich nun deutlich wohler auf der Ducati: Platz drei in Indy © Ducati

Ducati-Pilot Nicky Hayden macht seinen jüngsten Formanstieg an den Testfahrten fest und würde weitere Probefahrten durchaus begrüßen

Während Casey Stoner die Ducati schon seit jeher bestens im Griff hat, tat sich sein neuer Teamkollege Nicky Hayden seit Saisonbeginn schwer damit, das italienische Motorrad auf Touren zu bringen. Beim Rennen in Indianapolis schien nun endlich der Knoten zu platzen: Nach einigen Probefahrten landete Hayden erstmals für Ducati auf das Podium - und würde gerne noch mehr testen.

Denn darin sieht der US-Amerikaner den Schlüssel zu seinen jüngsten Erfolgen. "Wir hatten einen Test in Barcelona und ich dachte damals, dass diese Probefahrten nicht besonders gut waren", sagt Hayden rückblickend. "In Assen habe ich hingegen unmittelbar einen Fortschritt gespürt. Das war auch in Brünn der Fall. Wir haben immer wieder einige neue Dinge ausprobiert", so der Ex-Champion.

"Anschließend ging's nach Indy, wo wir erneut einen Schritt nach vorne machen konnten. Daher wünsche ich mir ganz klar mehr Tests", gibt der Ducati-Fahrer zu Protokoll. "Wenn ich nun auf dem Bike sitze, fühle ich mich deutlich wohler. Ich mag es sehr. Du musst einfach Spaß daran haben - und manchmal war es einfach schrecklich. Wir haben aber noch einiges an Arbeit vor uns", meint Hayden.

"Wir dürfen uns jetzt nicht blenden lassen. Uns sind einige Fortschritte gelungen, doch das hat Zeit gebraucht. Wir haben nun eine richtig gute Kommunikation etabliert und ich fühle mich zuhause im Team und auf dem Bike", erläutert der 28-Jährige. "Hoffentlich können wir die Saison stark abrunden. Anschließend folgen die Wintertests und dann wollen wir im kommenden Jahr noch stärker aufgeigen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel