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Der Australier Chris Vermeulen ist derzeit auf Jobsuche für 2010 © Suzuki

Weil die Möglichkeiten in der MotoGP rar gesät sind, erscheint ein Wechsel von Chris Vermeulen in die Superbike-WM immer wahrscheinlicher

Die Zukunft von Chris Vermeulen ist weiterhin ungeklärt. Der Australier, der Suzuki am Saisonende verlassen wird, hat eigenen Angaben nach mehrere Angebote aus der MotoGP- und der Superbike-WM vorliegen. Nach aktuellem Stand der Dinge gilt es aber als wahrscheinlich, dass er den MotoGP-Zirkus verlassen muss.

"Ich weiß noch nicht, was ich nächste Saison machen werde, aber ich hoffe, ich werde es noch vor dem nächsten Rennen in Portugal herausfinden", sagt Vermeulen. "Es gibt bei den Superbikes und im Grand-Prix-Zirkus einige gute Angebote. Welche MotoGP-Teams ihn aufnehmen würden, ist völlig unklar. Auf Superbike-Ebene verhandelt er angeblich mit Honda, Yamaha, Kawasaki und vor allem Aprilia.

Aber: "Ich suche nicht nach dem Team, das mir am meisten zahlen kann, sondern ich will das Team, mit dem die besten Resultate möglich sind", stellt der 27-Jährige klar. "Ich bin Rennfahrer und liebe es, zu fahren und zu gewinnen, daher werde ich zu einem Team und auf ein Motorrad wechseln, von dem ich glaube, dass es Siege und Meisterschaften zulässt. Ob das dann ein Superbike ist oder eine MotoGP-Maschine, ist zweitrangig."

"Ich würde eine Rückkehr in die Superbike-WM nicht als Abstieg betrachten", so Vermeulen. "Die fahren dort gute Rennen mit mehr als 30 Motorrädern und vielen Herstellern. Aprilia und BMW sind dieses Jahr neu dazugekommen und Kawasaki wird sich nächstes Jahr ebenfalls voll engagieren." Der scheidende Suzuki-Pilot muss wissen, wovon er spricht, denn 2004 und 2005 war er schon einmal in der Superbike-WM am Start.

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