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Es könnten ruhig ein paar mehr sein: Das MotoGP-Starterfeld soll wachsen © pacepix.com

FIM-Präsident Vito Ippolito ist davon überzeugt, dass sich die Sparmaßnahmen in der MotoGP auszahlen werden: "Drei oder vier Maschinen mehr"

Der Rückzug von Kawasaki hatte die Verantwortlichen eindringlich gewarnt, der schnelle Abschied von Sete Gibernau und seiner Mannschaft Grupo Francisco Hernando war ein weiterer Mosaikstein und nun wird sich auch noch Hayate abwenden - die Situation in der MotoGP ist prekär. Nur langsam konnten sich die Macher der Szene zu ersten Sparmaßnahmen durchringen. Tests wurden minimiert, die Motorenlaufzeit angepasst, um wenigstens einige Teams zu entlasten.

Nur noch 17 Piloten im Starterfeld der Königsklasse sprechen eine deutliche Sprache. Nun soll aber der Aufschwung folgen. Für 2010 hat sich Aspar angesagt, LCR denkt über den Einsatz einer zweiten Honda nach. "Wir hoffen, dass es spätestens 2011 wieder deutlich mehr Piloten im Feld geben wird", sagt FIM-Präsident Vito Ippolito, der von der Wirksamkeit der Sparmaßnahmen überzeugt ist. "Gleichzeitig müssen wir das Konzept der Prototypen schützen", so der Venzuelaner weiter.

"Wir sollten 2011 mit drei oder vier weiteren Motorrädern am Start rechnen können", schätzt Ippolito, der die Maßnahmen des aktuellen Jahres erst als einen Anfang betrachtet. "Viele Dinge sichern die langfristige Zukunft unseres Sports ab. Aber wir müssen noch mehr tun. Die Zuschauerzahlen an den Rennschauplätzen und am Fernsehen sind gut. Nun müssen wir an der Marschroute für die kommenden zehn Jahre arbeiten."

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