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James Toseland ist auf der Suche, in MotoGP und Superbike-WM © pacepix.com

Roger Burnett sieht sich auch in der Superbike-Weltmeisterschaft nach Teams um: 2010 darf für James Toseland kein Jahr im Mittelmaß mehr werden

James Toselands Manager Roger Burnett hat derzeit einen vollen Terminplan. Seine Aufgabe: Er muss einen neuen Arbeitgeber für seinen Schützling finden, nachdem dessen Vertrag mit Tech 3 vergangene Woche aufgelöst wurde. Zwar bedeutet das nicht, dass Toseland nicht im kommenden Jahr wieder bei dem Yamaha-Satellitenteam unterkommen könnte. Doch es ist wahrscheinlich, dass Ben Spies seinen Platz bei Tech 3 bekommt.

Eine andere Option für Toseland wäre Pramac-Ducati, doch Burnett streckt seine Fühler in alle Richtungen aus. Deshalb ist er an diesem Wochenende auch bei der Superbike-Weltmeisterschaft in Imola vor Ort, um sich dort nach einem potenziellen Job für Toseland umzusehen. Schließlich ist Toseland schon zweimaliger Superbike-Weltmeister.

"Ich bin lange genug in diesem Job um zu wissen, wenn es nicht gut aussieht. Wir können nicht abwarten und damit Zeit verschwenden", sagte Burnett gegenüber 'Motocyclenews'. Seit drei Wochen mache er nichts anderes als alle Optionen in der MotoGP und der Superbike-WM auszuloten.

Burnett betonte: Eine weitere enttäuschende Saison in der MotoGP darf Toseland nicht mehr erleben. Denn das hätte massive negative Auswirkungen auf seine Karriere. "Ich glaube schon, dass James eine Zukunft in der MotoGP hat und ich glaube schon, dass er regelmäßig in die Top 6 fahren kann", so Burnett. Doch egal ob bei Tech 3, Pramac oder bei einem anderen Team, "ein weiteres Jahr im Mittelmaß können wir uns nicht leisten."

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