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Michel Fabrizio zeigte sich vor heimischer Kulisse am Freitag ganz vorne © Ducati

Ducati-Pilot Michel Fabrizio löst den verspäteten Jubel seiner italienischen Fans in Imola aus: Bestzeit im späten ersten Freien Training

Die Fans in Imola haben lange auf den ersten richtigen Fahrbetrieb warten müssen. Nachdem die Piloten mangels Grip am frühen Nachmittag das erste Freien Training nach nur fünf Minuten abgebrochen hatten und kollektiv in den Streik getreten waren, konnte nach einer ausführlichen Streckenreinigung am Abend endlich gefahren werden. Durch die vorherige Session der Supersport-Piloten gab es endlich sogar etwas Gummi auf der Piste.

Mit den veränderten Verhältnissen kam Michel Fabrizio am besten zurecht. Der italienische Ducati-Werkspilot versetzte die heimischen Fans mit seiner Bestzeit von 1:49.895 Minuten in Jubel. Fabrizio konnte Honda-Mann Carlos Checa (2./1:50.125 Minuten) um mehr als zwei Zehntelsekunden distanzieren. "Ich warte erstmal ab, bis die Rundenzeiten in etwa auf dem Niveau vom Test sind. Dann fahre ich auch mal los", hatte Ben Spies während des Streiks angekündigt. Der amerikanische WM-Favorit landete schließlich in 1:50.213 Minuten auf Platz drei.

Hinter Jonathan Rea (4./1:50.308), der seinen Vertrag bei Ten Kate um zwei Jahre verlängert hat, meldete sich Alstare-Suzuki-Pilot Yukio Kagayama (6./1:50.516) überraschend weit vorne. Neukirchner-Vertreter Karl Muggeridge (15./1:51.527) konnte das Tempo des Japaners nicht einmal ansatzweise mitgehen. Bei Aprilia machte Max Biaggi (5./1:50.515) den italienischen Fans Hoffnung, dessen Aushilfs-Teamkollege Marco Simoncelli lag etwas zurück. Der amtierende 250er-Weltmeister fuhr in 1:51.090 Minuten auf Rang zwölf.

Enttäuschend verlief der erste Tag für Noriyuki Haga, der sich im Kampf gegen Ben Spies noch Hoffnungen auf den Titel macht. Während Ducati-Teamkollege Fabrizio das Tempo vorgab, kam der Japaner in 1:51.112 Minuten nur auch Rang 13. Auch bei BMW lief nicht alles wie gewünscht. Troy Corser (10./1:50.876) und der nach seiner Verletzung zurückgekehrte Ruben Xaus (16./1:51.769) konnte nicht beeindrucken.

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