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Michel Fabrizio ist bei seinem Heimspiel in Imola in Bestform © Ducati

Ducati-Pilot Michel Fabrizio holt sich beim Heimspiel in Imola auch in der Qualifikation die Bestzeit - Jonathan Rea und Ben Spies knapp dahinter

Die italienischen Festspiele beim Superbike-Wochenende in Imola gehen weiter. Nachdem sich bereits in der ersten Trainingssession am Freitag Michel Fabrizio ganz vorne platzieren konnte, holte sich der Ducati-Pilot auch im Qualifying am Samstagvormittag die Bestzeit. Fabrizio umrundete den nach wie vor sehr rutschigen Traditionskurs in 1:49.026 Minuten und setzte sich somit hauchdünn vor seine Verfolger.

Der zweifache Saisonsieger Jonathan Rea präsentiert sich auch in Imola in guter Form. Mit seiner besten Runde in 1:49.065 Minuten war der Brite deutlich bester Honda-Pilot und verwies den großen WM-Favoriten Ben Spies (1:49.096) denkbar knapp auf den dritten Rang. Hinter Shane Byrne (4./1:49.257) zeigte Noriyuki Haga (1:49.361) auf Platz fünf, dass er einen großen Fortschritt im Vergleich zum Freitag beiten konnte.

Der große Übverraschungsmann war zweifellos 250er-Champion Marco Simoncelli. Nachdem es bei dem künftigen MotoGP-Piloten am Freitag noch nicht rund gelaufen war, setzte sich Simoncelli im Qualifying in 1:49.568 Minuten auf einen starken sechsten Platz. Sein erfahrener Aprilia-Kollege Max Biaggi (15./1:50.103) hatte deutlich das Nachsehen, zog aber ebenfalls in die Superpole ein.

In Problemen steckt offenbar BMW. Troy Corser platzierte seine S1000 RR mit viel Aufwand in 1:50.078 Minuten auf einem mäßigen 14. Rang, sein Teamkollege Ruben Xaus (20./1:50.709) schaffte den Sprung in das große Shootout um die besten Startplätze am Nachmittag gerade eben. Weiterhin in guter Verfassung ist Yukio Kagayama. Der japansiche Alstare-Suzuki-Pilot bestätigte seine starke Leistung vom Freitag und landete in 1:49.813 Minuten auf dem siebenten Platz.

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