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Bei KTM hat man sich intensiv auf den Endspurt bei den 125ren vorbereitet © xpb.cc

Red-Bull-KTM-Teamchef Harald Bartol, hat in der Pause seit dem Rennen in Misano wieder unzählige Stunden am eigenen Motorenprüfstand verbracht

Schier unermüdlich arbeitet der Boss der österreichischen Red-Bull-KTM-Mannschaft, Harald Bartol, um den Leistungsunterschied der KTM FRR125 zur Konkurrenz egalisieren zu können und damit seinen Schützling Marc Marquez auch zu dessen längst fälligen ersten Grand-Prix-Sieg zu verhelfen. Der erst 16 Jahre alte, pfeilschnelle Spanier hat sich in dieser Saison mit seinem Talent und Grundspeed unter den 125er-Spitzenpiloten etabliert.

Nach dem Misano-Grand-Prix beklagte Harald Bartol, durch die Defekte in den Rennen zuvor sei man etwas ins Hintertreffen geraten. In mühseliger Feinarbeit wurden für die zwei Piloten Marquez und "Sunshine" Cameron Beaubier für die noch ausstehenden vier Rennen ausreichend Motoren aufbereitet. In erster Linie war man dabei darauf bedacht, den Stand wie vor dem ersten Rennen nach der Sommerpause in Brünn wieder herzustellen.

Darüber hinaus gönnte der erfahrene Techniker aus Straßwalchen in den vergangenen Wochen seinem Prüfstand im eigenen Workshop nahezu keine Ruhepause. "Wir haben sehr viele Versuche gemacht, um leistungssteigernde Komponenten anfertigen zu können", so Bartol. "Großteils erzielten wir dabei sehr gute Ergebnisse. Im Gegensatz dazu traten jedoch auch Problemfälle auf, die es noch zu beheben gilt."

Zum nächsten Grand Prix am kommenden Wochenende in Portugal wird Bartol mit einigen in letzter Minute fertiggestellten Teilen sozusagen im Handgepäck anreisen. "Aus jetziger Sicht hat sich die harte Arbeit der vergangenen Wochen bezahlt gemacht. Einige Komponenten werden sicher bereits im ersten Training in Estoril zum Einsatz kommen. An anderen Dingen wird noch gearbeitet, aber meiner Meinung nach sollten wir für die letzten Rennen gut gerüstet sein."

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