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Noriyuki Haga weiß, dass das kommende Wochenende entscheidend sein kann © pacepix.com

Für Noriyuki Haga besteht in Magny-Cours sogar die kleine Chance, vorzeitig Weltmeister zu werden - Er will Ben Spies zumindest davonziehen

Für Noriyuki Haga hat sich das WM-Blatt in Imola zum Guten gewendet. Er konnte sich von seinem Rivalen Ben Spies die WM-Führung zurückholen und hat nun am Wochenende in Magny-Cours zumindest die minimale theoretische Chance, sich vorzeitig den Titel zu sichern. Dazu müsste der Ducati-Pilot allerdings beide Rennen gewinnen und Spies zweimal eine Nullnummer verzeichnen.

Haga, der nun drei Punkte Vorsprung auf seinen amerikanischen Konkurrenten hat, wird zumindest versuchen, seinen Teil beizutragen. Bisher war der Japaner auf der französischen Strecke erfolgreich unterwegs. Seit 2004 hat er dort mehrfach gewonnen. 2007 siegte er in beiden Rennen, im vergangenen Jahr holte er einen Sieg und einen zweiten Platz, knapp hinter Troy Bayliss.

"Ich mag die Strecke und in den vergangenen Jahren habe ich dort recht gute Ergebnisse eingefahren", erklärt Haga. Sein Ziel für 2009: "Ich muss den Doppelsieg von 2007 in dieser Saison unbedingt wiederholen und ich werde alles tun, damit mir das gelingt. In Imola konnten wir viele Punkte holen, genug, um die Führung wieder zu übernehmen. Aber wir haben nur drei Punkte Vorsprung, deshalb ist dieses Wochenende extrem wichtig."

Ducati-Teamkollege Michel Fabrizio hat kein so gutes Verhältnis zu Magny-Cours. Im vergangenen Jahr hatte er im ersten Rennen einen Sturz, im zweiten Rennen kam er nach technischen Problemen nur als 14. ins Ziel. "Ich muss zugeben, dass ich mich in Magny-Cours noch nie besonders wohl gefühlt habe. Das zeigt sich auch in den Resultaten", räumt der aktuelle WM-Dritte ein. "In dieser Saison läuft es für mich aber generell besser. Und diesen Trend will ich in Frankreich mit zwei weiteren Podiumsplätzen fortsetzen."

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