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Ben Spies hofft, dass ihm die nächsten beiden Strecken wieder besser liegen © Yamaha

Ben Spies ist überrascht, dass er nach dem verkorksten Wochenende in Imola nur drei Punkte Rückstand hat und kündigt an: "Die letzten vier Rennen werden gut!"

Die Superbike-Weltmeisterschaft geht in die heiße Phase. Vier Rennen stehen noch aus, zwei am kommenden Wochenende in Magny-Cours und zwei beim Finale Ende Oktober in Portimão. Yamaha-Star Ben Spies ist vom Gejagten wieder zum Jäger geworden. Nach einem verkorksten Wochenende in Imola, wo Podiumsplätze für ihn außer Reichweite waren, hat der Amerikaner die WM-Führung abgeben müssen und hat nun drei Punkte Rückstand auf seinen Ducati-Rivalen Noriyuki Haga.

"Ich bin überrascht, dass mein Rückstand nur drei Punkte beträgt", räumt Spies ein. "Ich hatte Schlimmeres befürchtet, denn da waren einige, die dasselbe Tempo wie ich fahren konnten. Ich war wirklich nicht gerade herausragend schnell, aber ich bin aggressiv gefahren."

Er habe 100 Prozent gegeben und sei sogar zweimal von der Strecke abgekommen, berichtet Spies. Aber in Imola wollte seine R1 einfach nicht so wie er. Der Amerikaner zerbricht sich darüber aber nicht den Kopf: "Es gibt Strecken, die unserem Bike liegen, wie Phillip Island, Katar und Miller. Verschiedene Strecken liegen verschiedenen Maschinen", erklärt er, warum es in Imola nicht rund lief.

Doch Spies ist es gewöhnt, in den letzten Rennen heiße Titelfights auszutragen. Das musste er in Amerika oft genug tun. Und er ist sicher, dass es in Magny-Cours und Portimão wieder besser für ihn läuft. Er prophezeit: "Die letzten vier Rennen werden gut!"

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