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Die Strecke in Estoril ist für die Techniker immer wieder eine Herausforderung © Honda

Die Bridgestone-Techniker stehen vor einer großen Herausforderung: Schon das Streckenlayout in Estoril ist schwierig, das wechselhafte Wetter tut sein Übriges

Am kommenden Wochenende wartet mit Estoril die technisch anspruchsvollste Strecke des Jahres auf die Bridgestone-Techniker. Der schwierige Kurs an der portugiesischen Atlantikküste wartet mit vier Links- und neun Rechtskurven auf. Dazu kommt das wechselhafte Wetter. Für den Reifenlieferanten ist es also gar nicht so einfach, das richtige Material zur Verfügung zu stellen.

"Estoril ist eine der härtesten Strecken im Kalender", erklärt Bridgestone-Entwicklungschef Tohru Ubukata. "Sie bietet eine anspruchsvolle Mischung aus langsamen Links-, schnellen Rechtskurven und Geraden, die Fahrer, Maschine und Reifen in allen Bereichen fordern. Zudem verändert sich die Strecke mit jeder Runde, was die Herausforderung noch vergrößert. Aber ich bin sicher, dass wir dank des größeren Arbeitsbereichs unserer diesjährigen Reifen sehr gut aufgestellt sind."

"Der Charakter des Kurses ändert sich von Kurve zu Kurve", weiß Ubukata. "Die Reifen müssen auch mit wechselnden Oberflächen innerhalb einer Runde zurechtkommen, nachdem der Kurs 2006 teilweise neu asphaltiert wurde. Und es gibt in Estoril Stellen, an denen extrem gebremst wird, zum Beispiel in der ersten Kurve. Die Stabilität des Vorderreifens ist also sehr wichtig. Sehr wichtig ist hier auch der Einsatz des asymmetrischen Hinterreifens. Nur so kann man in den langsamen Linkskurven wie der Schikane, aus der die Fahrer schnell herausbeschleunigen müssen, guten und konstanten Grip erreichen."

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