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Dani Pedrosa und sein Honda-Bike waren am Freitag immer weit vorne zu finden © Bridgestone

Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso präsentierten sich zum Auftakt in Estoril in guter Verfassung - Noch sind die Honda-Fahrer nicht restlos zufrieden

Mit den Positionen zwei und sechs gelang dem Honda-Werksteam um Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso ein ordentlicher Start in das Rennwochenende von Portugal. Während Pedrosa während der einstündigen Trainingsession ständig auf Tuchfühlung zur Spitze unterwegs war, hatte Dovizioso noch mit einigen Problemen zu kämpfen, wodurch er letztendlich knapp eine Sekunde einbüßte.

"Es ist schön, wieder auf die Strecke zu gehen - seit Misano sind nun schließlich schon drei Wochen vergangen", so der italienische Rennfahrer. "Nach einer so langen Zeit braucht man für gewöhnlich immer eine Weile, bis man wieder im gewohnten Trott ist. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir hier ein gutes Rennen haben können", meint Dovizioso. Doch noch steht Honda Arbeit ins Haus.

"Am Freitagnachmittag hatten wir etwas mit dem Heck zu kämpfen und so war meine abschließende Rundenzeit nicht unbedingt das, was ich mir vorgestellt hatte", gesteht Dovizioso. "Wir werden uns auf diesen Bereich konzentrieren und wollen noch einige Verbesserungen finden. Die engen und langsamen Kurven scheinen diesen Effekt gemeinsam mit den Bodenwellen noch zu verstärken."

"Das Heck arbeitet einfach zu viel", erläutert der 23-Jährige. "Das bedeutet, wir haben noch jede Menge Potenzial, um zu den Fahrern an der Spitze aufzuschließen. Genau darauf haben wir es am Samstag im Training und in der Qualifikation abgesehen", so Dovizioso. Der Anschluss an Jorge Lorenzo (Yamaha) glückte Teamkollege Pedrosa hingegen schon im ersten Freien Training.

Pedrosa in Schlagdistanz zur Spitze

"Das war eine gute erste Session und ich bin zufrieden damit, wie wir unser Wochenende in Estoril begonnen haben", hält der Spanier fest. "Wir waren quasi von Beginn an schnell und ich hatte sofort ein gutes Gefühl für das Bike. Wenn wir sonst an diese Rennstrecke kommen, ist der Asphalt meist sehr kalt und bietet kaum Grip - doch heute waren die Temperaturen hoch und die Reifen haben gut funktioniert."

"Das hat es mir erlaubt, konstant schnelle Rundenzeiten hinzulegen", erklärt Pedrosa. "Natürlich haben wir es hier mit einer holprigen Rennbahn zu tun, aber das weiß man ja im Voraus. Wir waren darauf vorbereitet und es ist kein großes Problem. Bremsen ist auf diesem Kurs das Schlüsselwort, denn damit kannst du im Rennen einen großen Unterschied ausmachen", sagt der Honda-Fahrer.

"Du musst nämlich dazu in der Lage sein, nach den langen Geraden in die langsamen Kurven hinein zu überholen. Wir können uns in dieser Beziehung noch verbessern und werden am Samstag mit der Setuparbeit fortfahren. Insgesamt bin ich aber schon jetzt sehr zufrieden", gibt der 24-Jährige abschließend zu Protokoll - nach 27 Runden in Estoril fehlten Pedrosa 0,359 Sekunden auf Lorenzo.

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