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Valentino Rossi und Jeremy Burgess bilden zusammen ein schlagkräftiges Team © Yamaha

Chefmechaniker Jeremy Burgess möchte noch einige Saisons mit Valentino Rossi arbeiten, will aber in vier Jahren aber über seine Zukunft nachdenken

Jeremy Burgess hat schon mit vielen Rennsportgrößen zusammengearbeitet, doch mit Valentino Rossi könnte die Erfolgsstory des australischen Ingenieurs ihr letztes Kapitel finden. Der 56-jährige Chefmechaniker des italienischen Yamaha-Piloten kann sich sehr gut vorstellen, noch eine Weile mit Rossi unterwegs zu sein, würde sich einen Neuanfang mit einem jungen Piloten aber nicht mehr ohne Weiteres zutrauen.

Vielmehr rechnet Burgess damit, noch einige Saisons an der Seite von Titelfavorit Rossi zu bestreiten: "Er ist ein junger Mann, gerade einmal 30 Jahre alt. Er hatte bislang eine sehr saubere, unfallfreie Karriere und ist in perfekter körperlicher Verfassung", so Burgess. "Er ist schlichtweg ein Phänomen und da liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, dass er bis 35 Rennen fährt oder sogar darüber hinaus."

"Wenn Valentino die Entscheidung trifft, nicht mehr länger Rennen zu bestreiten, dann ist der Punkt gekommen, an dem ich meine eigene Entscheidung treffe, was ich künftig machen werde", wird der australische Techniker von 'MotoGP.com' zitiert. "Aber solange Valentino noch konkurrenzfähig ist, solange wird er sicherlich noch fahren. Da bin ich mir sicher", gibt Burgess zu Protokoll.

"Ich bin mittlerweile 56 Jahre alt. Wenn Valentino also noch vier Jahre fährt, dann bin ich 60. Dann könnten wir eine Entscheidung treffen", meint der Chefmechaniker. "Wenn ich dann mit einem jungen, knapp 20-jährigen Piloten zusammenspannen würde, wäre das wohl eine Situation wie zwischen Kind und Großvater. Ich denke nicht, dass eine solche Situation so wie bisher funktionieren könnte."

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