vergrößernverkleinern
Hector Barbera ließ den Bestzeiten aus den Trainings die Pole-Position folgen © Aprilia

Aprilia-Fahrer Hector Barbera startet am Sonntag aus der Pole-Position ins Rennen der 250er - Alvaro Bautista und Marco Simoncelli auf den Plätzen

Die Startaufstellung der 250er-Kategorie verspricht einen spannenden Großen Preis von Spanien: Hector Barbera (Aprilia) behielt nach 45 aufregenden Qualifikationsminuten knapp die Oberhand vor seinen Konkurrenten und sicherte sich in 1:40.596 Minuten die Bestzeit von Estoril. Sein spanischer Landsmann Alvaro Bautista (Aprilia) musste sich nur um 0,058 Sekunden geschlagen geben und wurde Zweiter.

Damit hat Bautista am Sonntag einen kleinen Vorteil, denn Titelkonkurrent Hiroshi Aoyama (Honda) kam in der Qualifikation von Portugal nicht über Rang vier hinaus und musste sich zudem noch hinter Marco Simoncelli (Gilera) anstellen. Letzterer scheint seinen Superbike-Ausflug nun endgültig abgehakt zu haben, denn im Zeittraining präsentierte sich Simoncelli wieder in bester Verfassung.

Für Alex Debon (Aprilia) reichte es am Ende zum fünften Startplatz - und das obwohl sich der Spanier in den Schlussminuten nicht mehr an der Zeitenjagd beteiligen konnte: Wenige Augenblicke vor dem Ende der Session flog Debon heftig ab und landete im Kiesbett. Streckenposten und Ärzte nahmen sich seiner umgehend an - ob der Aprilia-Fahrer ernsthaft verletzt wurde, ist aber noch nicht bekannt.

Für eine kleine Überraschung sorgte indes Mattia Pasini (Aprilia), der kurzfristig nun doch in der 250er-Klassen an den Start gehen kann. Der Italiener war in 1:41.182 Minuten recht flott unterwegs und konnte das Tempo der Spitze mitgehen. Hinter dem Siebtplatzierten reihte sich in Ratthapark Wilairot (Honda) ein weiterer Sensationsmann ein: Platz acht für den Thailänder.

Tom Lüthi (Aprilia) tat sich dagegen schwer in Estoril. Der Schweizer konnte auf der kurvenreichen Rennstrecke an der Atlantikküste keine entscheidenden Akzente setzen und musste sich in der Qualifikation letztendlich mit dem 13. Rang begnügen. Pech auch für Balazs Nemeth (Aprilia): Der Ungar rutschte beim Schlussgalopp vom Kurs und konnte sich nicht mehr verbessern.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel