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Diese Perspektive konnte Loris Capirossi in Estoril nicht allen Konkurrenten bieten... © Suzuki

Loris Capirossi schaffte den Sprung in die Top 10, Chris Vermeulen enttäuschte: Bei Suzuki haderte man mit der Qualifikation von Estoril

Bei Suzuki klaffte die Erfolgsschere nach der Qualifikation von Portugal deutlich auseinander: Altmeister Loris Capirossi hatte sein Bike auf den siebten Rang gestellt, doch Teamkollege Chris Vermeulen kam nicht über Rang 15 hinaus. So fiel das Fazit des abschließenden Zeittrainings bei Suzuki gemischt aus, denn die Aussichten für das Rennen könnten unterschiedlicher kaum sein.

Dennoch fand Teamchef Paul Denning einige zuversichtliche Worte, um das Abschneiden seiner Mannschaft zu beschreiben: "Wir hatten gehofft, dass unsere Jungs durch die Änderungen über Nacht einiges an Rundenzeit finden würden - und das ist uns gelungen", so Denning. "Jetzt wünschen wir uns, die Dinge im Warmup weiter zu verfeinern und anschließend einen soliden Grand Prix zu fahren."

Zumindest Capirossi sollte die Chance haben, einige Punkte einzufahren. Der italienische Rennfahrer war zufrieden mit seinem Abschneiden: "Insgesamt war es okay für uns. Wir haben am Morgen einige Verbesserungen erzielt und versuchten, diesen Trend am Nachmittag fortzusetzen. Wir änderten ein paar Dinge am Bike und das gesamte Team hat gut gearbeitet, um mir zu helfen", sagt Capirossi.

"Wir haben noch immer ein paar Vibrationen in der Front und müssen dieses Problem noch lösen. Abgesehen davon sind wir recht konkurrenzfähig", meint der Routinier. "Ich muss mich bei Suzuki bedanken, denn üblicherweise ist das eine unserer schlimmsten Strecken. Wir haben uns beim Grip des Hinterrades schwer verbessert. Das war früher ein großes Problem, doch das neue Paket ist deutlich besser."

"Wir konnten auch unseren Topspeed steigern und sind nun richtig konkurrenzfähig. Das ist großartig und ein sehr wichtiger Fortschritt", erklärt Capirossi und Teamkollege Vermeulen ergänzt: "Wir haben heute einige gute Veränderungen am Bike vorgenommen. Wir konnten unsere Rundenzeiten konstant verbessern. Beide Reifenmischungen kamen zum Einsatz und wir haben ein ordentliches Rennsetup erzielt."

"Von meiner Leistung bin ich allerdings etwas enttäuscht, denn ich habe nicht die Rundenzeit erreicht, die ich mir vorgenommen hatte", gesteht der australische Rennfahrer. "Auf meine Zeit kam ich hingegen recht einfach, also sollten wir diese Geschwindigkeit im Rennen sicherlich gut mitgehen können. Hoffentlich gelingt mir ein guter Start. Ich möchte gleich ein paar Plätze gutmachen und ein gutes Rennen haben."

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