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Stefan Bradl auf dem Weg nach vorn: In Estoril holte er Startplatz fünf © kiefer-racing.com

Stefan Bradl war über seinen fünften Startplatz in Estoril selbst etwas überrascht - Auf die Tausendstel gleich schnell wie KTM-Pilot Marc Marquez

Stefan Bradl strahlte nach dem 125er-Qualifying in Estoril von einem Ohr zum anderen. In den beiden Freien Trainings hatte der Zahlinger die Plätze 14 und zehn belegt. Im Qualifying ging er es zunächst auch verhalten an, stürmte dann aber ins Spitzenfeld nach vorn. Am Ende holte Bradl Startplatz fünf in der zweiten Reihe.

Das Kuriosum dabei: Bradl fuhr auf die Tausendstelsekunde die gleiche Zeit wie KTM-Pilot Marc Marquez, der in der Startaufstellung auf dem vierten Platz direkt vor Bradl platziert ist. Hier sagt das Reglement allerdings, dass derjenige Fahrer den Vorzug erhält, der die Rundenzeit als erster in diesem Turn gefahren hat. Dies tat Marc Marquez, vier Runden früher als Bradl. Aber dies trübt die Freude über den Erfolg nicht in keiner Weise.

"Ich bin zugegeben etwas überrascht über die Platzierung, auf einmal geht es, das ist zum Schreien", schmunzelte Bradl. "Ich habe eigentlich gewusst, dass ich es kann, aber es hat an der Umsetzung gefehlt. Da war hauptsächlich ich daran schuld. Das Motorrad ist ja schließlich noch das gleiche. Ich bin jetzt echt happy, weil es für mich gut ausgegangen ist. Mit den Zeiten die ich gefahren bin, es waren 1:46er-Runden ohne Windschatten, habe ich jetzt eine gute Ausgangsposition. Aber es wird morgen sicher nicht einfach werden."

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