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Ben Spies entschied das erste Superbike-Rennen von Magny-Cours für sich © Yamaha

Im Duell der WM-Konkurrenten behielt Ben Spies hauchdünn die Oberhand und siegte in Magny-Cours vor Noriyuki Haga und Max Biaggi

Ben Spies (Yamaha) ist an diesem Wochenende einfach obenauf: Der Superpole vom Samstag ließ der junge US-Amerikaner am Sonntag prompt den Sieg im ersten Superbike-Rennen folgen. Auf der ehemaligen Grand-Prix-Strecke von Magny-Cours setzte sich Spies nach rund einer halben Stunde Fahrzeit mit 0,181 Sekunden Vorsprung gegen seinen WM-Rivalen Noriyuki Haga (Ducati) durch.

Für Spies lief zunächst alles nach Plan. Der Yamaha-Fahrer konnte sich in der Startphase aus allen Scharmützeln heraushalten und zog sicher an der Spitze davon. Haga hatte hingegen mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und auch mit manchem Rivalen - kurz nach der Rennhälfte hatte der japanische Rennfahrer aber zu seinem großen WM-Gegner aufgeschlossen und machte Druck.

Beinahe wäre Spies an eben jenem zerbrochen, denn ein kleiner Fehler des künftigen Tech-3-Piloten stieß die Tür weit auf für Haga, der letztendlich aber nicht vom Schnitzer des US-Boys profitieren konnte. Damit war die Entscheidung gefallen: Spies zog durch und machte den Sieg im ersten Rennen von Frankreich perfekt - und übernahm nebenbei auch noch die Führung in der Gesamtwertung.

Als Dritter stieg Max Biaggi (Aprilia) mit auf das Siegerpodest von Magny-Cours. Der Italiener wehrte sich lange erfolgreich gegen den späteren Zweitplatzierten, konnte Haga über die Distanz allerdings nicht hinter sich halten. Als der Ducati-Pilot endlich zu einem Manöver ansetzte, hatte Biaggi seinem Rivalen nichts mehr entgegen zu setzen und gab sich geschlagen - mit einem Verbremser.

Hinter dem Spitzentrio rauschte Michel Fabrizio (Ducati) als Vierter über die Ziellinie, Leon Haslam (Honda), Carlos Checa (Honda), Yukio Kagayama (Suzuki) und Shane Byrne (Ducati) komplettierten die Top 8 des ersten Rennens. Troy Corser (BMW) strich für die Motorradabteilung der Münchener einen neunten Platz ein, Teamkollege Ruben Xaus sah die Zielflagge auf dem elften Endrang.

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