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Randy de Puniet erlebte im Estoril-Rennen manch Rückschlag © Bridgestone

LCR-Honda-Pilot Randy de Puniet hätte es in Magny-Cours in die Top 8 geschafft, wenn er nicht im Rennen eine Pechsträhne gehabt hätte

Wenn es einmal schief läuft, dann richtig: Das musste LCR-Honda-Pilot Randy de Puniet im Portigal-Grand-Prix in Estoril feststellen. Dabei war seine Ausgangslage gar nicht so schlecht. Der Franzose hatte sich mit einer starken Qualifying-Performance Startplatz sechs in der zweiten Reihe gesichert.

Da es seinem gebrochenen linken Knöchel auch immer besser geht, hatte sich de Puniet einiges vorgenommen. Doch im Rennen selbst hatte er eine wahre Pechsträhne. Schon nach dem Start erlebte er ein Kuriosum: Sein Stiefel verfing sich in der Verkleidung und ging auf. Das kostete ihn schon wertvolle Positionen. Am Ende kämpfte er sich als Elfter ins Ziel.

"Ich bin sprachlos! Wir hätten es locker in die Top 8 schaffen können, aber dismal hatte es das Pech wirklich auf mich abgesehen", stöhnt de Puniet. "In der ersten Kurve nach dem Start hat sich mein rechter Stiefel im Rahmen verfangen und ging auf. Ein paar Runden lang habe ich versucht, ihn wieder zu schließen, was mich einige Positionen gekostet hat."

"Dann habe ich Gas gegeben, um Chris Vermeulen zu überholen, hatte aber einen Highsider, bei dem mein verletzter Knöchel gegen die Verkleidung geschlagen wurde", schildert der LCR-Pilot weiter. "Die letzten vier Runden waren recht schmerzhaft für mich und dieses Ergebnis ist nicht, was wir uns nach den beiden guten ersten Tagen erwartet hatten."

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