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Nur in Mugello erfolgreich: Mattia Pasini erlebt 2009 ein schwieriges Jahr © xpb.cc

Nach vielen Querelen mit seinem Team Toth in der 250er-Klasse kommt Mattia Pasini nun zur Ruhe: "Jetzt um den Sieg kämpfen"

Für Mattia Pasini war die bisherige Saison in der 250er-Klasse eine Berg- und Talfahrt wie sie im Buche steht. Vor der Saison konnte der talentierte Italiener nicht testen, entsprechend vielen die Ergebnisse zum Start ins Jahr nicht berauschend aus. Als er dann endlich Tempo aufgenommen hatte, gab es finanzielle Probleme im Team Toth. Allerdings sorgten ein MotoGP-Test mit Pramac-Ducati, ein Sieg in Mugello und die neue Partnerschaft mit dem Team von Daniel Epp für Glücksmomente.

"Nach den Problemen mit dem Team Toth über das Jahr hinweg entschied Aprilia, nicht mehr mit uns zu arbeiten", beschreibt Pasini auf 'motogp.com'. "Darum mussten wir eine andere Lösung finden. Caffe Latte gab mir diese Möglichkeit und darum bin ich glücklich, die letzten paar Rennen mit dieser Truppe fahren zu können. Ich denke, dass es ruhiger wird." Pasini brachte seinen Technikerstab mit zum neuen Team.

"Die Situation war dieses Jahr nie richtig klar. Es war so komisch, immer Probleme mit der Bezahlung zu haben und das Motorrad stand dennoch schon in der Box", sagt Pasini über die wilde Zeit im Team Toth. "Jetzt haben wir dies aussortiert und wir wollen die letzten vier Rennen reibungslos über die Bühne bekommen.Nun ist der dritte Platz ein realistisches Ziel. Ich bin jetzt entspannt, was sehr wichtig ist und wir werden das im nächsten Rennen sehen."

Aufgrund der Anspannung in ungewissen Zeiten habe auch er als Fahrer viele Fehler gemacht, gibt Pasini offen zu. "Ich hatte so viele Probleme im Fahrerlager, aber jetzt bin ich entspannt und brauche Resultate. Wir müssen bei jedem der verbleibenden Rennen um den Sieg kämpfen." Die Lösung mit dem aktuellen "Team Globalgest" kann keine Dauerlösung sein.

Für 2010 gibt es mehrere Optionen, wobei die MotoGP nach Aussage von Pasini ausscheidet. Der Test sei eine schöne Erfahrung gewesen, aber er wolle das kommende Jahr zunächst abwarten. Die Moto2 hat der Italiener im Visier. "Es ist schwer, eine gute Wahl zu treffen und das Glück spielt eine große Rolle", so Pasini. "Im Moment müssen wir alle Möglichkeiten und Gelegenheiten prüfen. Wir müssen das machen, was am besten für mich ist und ich denke in den nächsten zwei oder drei Wochen werden wir entscheiden, was wir machen."

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