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Bradley Smith mit dem Pokal für seinen Podestplatz beim Rennen in Estoril © Aspar

In Anbetracht des Punktestandes sollte es für Bradley Smith nur noch um WM-Platz zwei gehen, doch aufgeben will der Brite noch lange nicht

Schon in den vergangenen Jahren war der 18 Jahre alte Bradley Smith aus der Universitätsstadt Oxford mit der Werks-Aprilia des Polaris-World-Teams immer wieder in der ersten Startreihe eines 125er-Grand-Prix zu finden. Auch konnte er für einige Strohfeuer in den Rennen sorgen. Doch der endgültige Durchbruch zu einem Spitzenpiloten ist Smith erst in dieser Saison im spanischen Weltmeistermacherteam Aspar gelungen.

Drei Rennen vor Saisonende hat der rothaarige Engländer 50,5 Punkte Rückstand auf seinem Teamkollegen Julián Simón. 'Motorsport-Total.com' hat sich mit Smith über seine Taktik für den Endspurt und aber auch über seine Popularität in seiner Heimat Großbritannien unterhalten.

Mit Estoril dennoch zufrieden

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"Letztendlich bin ich aber mit meiner Leistung in Estoril zufrieden, zumal diese Strecke nicht zu meinen besten gehört. Der Titelgewinn ist zwar wieder ein Stück weiter weggerückt, aber zumindest befinden wir uns in einer guten Ausgangslage, die Weltmeisterschaft in einer ausgezeichneten Position zu beenden. Für das nächste Rennen in Australien bin ich guter Dinge. In Estoril sind uns wieder einige Fortschritte gelungen und hoffentlich können wir mit diesen auf Phillip Island fortsetzen. Und was den Ausgang der Weltmeisterschaft betrifft, würde ich sagen: Sag niemals nie!"

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"In erster Linie muss ich mich darauf konzentrieren, den zweiten Platz sicherzustellen. Sollte schlussendlich doch noch Platz eins in der Weltmeisterschaft für mich herausschauen, wäre es natürlich großartig, aber im Moment muss ich mich auf meinen Job konzentrieren und dabei Nico (Terol; Anm. d. Red.) im Auge behalten. Es hängt auch viel davon ab, ob Julián in die Moto2-Klasse aufsteigen wird. Falls ja, ergibt sich vielleicht die Möglichkeit, seinen Platz einzunehmen und 2010 125er-Weltmeister zu werden."

Weitere 125er-Saison wahrscheinlich

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"In England wird fast ausschließlich mit 600ern oder Superbikes Rennen gefahren. Diese Klassen sind auch recht erfolgreich, aber möchte man einen anderen Weg einschlagen, dann sollte man nach Spanien gehen. Wie zuvor erwähnt befindet sich das Projekt Bradley Smith Racing noch im ersten Jahr. Daher stoßen wir immer wieder auf Probleme. Aber für nächstes Jahr möchten wir dieses Projekt in einem größeren Umfang betreiben. Dass heißt, zwei Fahrer werden in der spanischen Meisterschaft eingesetzt. Zudem wollen wir wieder vier Fahrer in der englischen Meisterschaft fahren lassen."

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