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Niccolò Canepa will in Australien eine ansprechende Rennleistung bieten © Pramac

Nach zuletzt eher bescheidenen Ergebnissen will das Pramac-Duo um Mika Kallio und Niccolò Canepa in Australien wieder für positive Ergebnisse sorgen

Mehr war drin in Portugal: Beim MotoGP-Rennen von Estoril konnte das Pramac-Gespann um Mika Kallio und Niccolò Canepa nicht alles zeigen, was ihre Ducati-Maschinen hergaben. Das soll sich nun ändern - am anderen Ende der Welt. Beim Auftritt in Phillip Island wollen sich Kallio und Canepa mit guten Ergebnissen beweisen und die jüngsten Misserfolge erfolgreich in den Schatten stellen.

Vor allem bei Kallio sitzt der Frust tief, denn der Finne warf in Estoril eine starke Platzierung in den Kies. Nun will der 26-Jährige in Phillip Island unbedingt Wiedergutmachung betreiben: "Auf dieser Strecke habe ich in der Vergangenheit einige gute Ergebnisse geholt. Erst im vergangenen Jahr bin ich dort in der 250er-Kategorie auf dem dritten Rang ins Ziel gekommen", sagt Kallio vor dem Australien-Rennen.

"Der Kurs ist sehr technisch, aber auch sehr schnell. Es gibt nur wenige Referenzpunkte. Ich bin allerdings schon immer sehr gut damit zurecht gekommen und hoffe natürlich darauf, dass das auch in der Königsklasse der Fall sein wird", so der Pramac-Fahrer. "Wir liegen schon seit Saisonbeginn bei den schnellsten Fahrern, doch leider ist es mir nicht gelungen, die Punkte zu erobern, die ich eigentlich verdient hätte."

"Mir fehlen mindestens zwei Top-6-Platzierungen, die ich in den noch ausstehenden drei Rennen einzufahren gedenke", kündigt Kallio an. Teamkollege Canepa steht indes vor einer vollkommen anderen Aufgabe: "Das ist eine neue Strecke für mich, also wird es schwierig. Aber man soll ja bekanntlich niemals nie sagen. Phillip Island ist eine der faszinierendsten Strecken im Rennkalender der MotoGP."

"Es wird sehr emotional sein, dort die ersten Runden auf meiner Ducati zu drehen", gibt der Italiener zu Protokoll und fügt an: "Ich werde alles geben, um ein gutes Ergebnis für mein Team und meine Techniker zu erzielen. Sie haben mich stets bedingungslos unterstützt, obwohl ich in den jüngsten Rennen keine befriedigenden Resultate erzielt habe. Ich möchte diese Saison bestmöglich für sie abschließen."

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