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Mit dem "Doktor" auf du und du: Jeremy Burgess und Valentino Rossi in der Box © Yamaha

Crewchief Jeremy Burgess kennt sowohl Mick Doohan als auch Valentino Rossi ganz genau und macht einige Ähnlichkeiten bei den Champions aus

Zwei große Namen dominierten die MotoGP in den vergangenen zwei Jahrzehnten - und mit beiden hat Jeremy Burgess überaus eng zusammengearbeitet: Der Australier stand zunächst Mick Doohan als Crewchief zur Seite, ehe er in gleicher Funktion für Valentino Rossi tätig war und noch immer ist. Gemeinsam mit seinen Piloten holte Burgess viele Titel, dabei sind Doohan und Rossi zwei unterschiedliche Charaktere.

Die beiden Ausnahmekönner teilen freilich die Leidenschaft zum Motorradfahren und auch einige Errungenschaften - dennoch sind Doohan und Rossi "grundsätzlich verschieden", wie Burgess gegenüber 'MotoGP.com' zu Protokoll gibt. "Wenn ein Fahrer wie Mick oder Valentino einige Weltmeisterschaften erreicht, dann ist vollkommen klar, dass er zu einer ganz anderen Kategorie gehört."

"Valentino ist eine sehr fröhliche und lebhafte Person, aber sehr konzentriert, was seine Arbeit anbelangt. Er liebt seinen Job über alles und ist sehr talentiert", beschreibt Burgess seinen aktuellen Piloten im Werksteam von Yamaha. "Mick war dagegen sogar noch einen Tick ernster bei der Sache. Er ging die Dinge unglaublich bedacht an und hat dadurch sehr viel erreicht", meint Burgess.

"Wenn man das in einem Satz zusammenfassen müsste, dann könnte man wohl sagen, dass Valentino das Rennfahren sehr mag, wohingegen Mick das Siegen liebte", sagt Burgess. Erfolge können beide Superstars jedenfalls genug aufweisen: Doohan holte sich in den 1990er-Jahren gleich fünfmal in Folge die WM-Krone, Rossi könnte am Saisonende siebenfacher MotoGP-Champion sein...

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