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Die Zukunft von Alvaro Bautista ist bereits in trockenen Tüchern und lautet Suzuki © Aspar

Alvaro Bautista im Exklusivinterview: Der Spanier sieht sich nach dem Ausfall in Estoril nicht mehr dazu in der Lage, aus eigener Kraft Champion zu werden

Es hat ganz den Anschein, dass es Alvaro Bautista auch in seinem zweiten Anlauf nicht gelingen wird, die 250er-Krone zu erobern. Der 24-Jährige aus Talavera de la Reina bestreitet bereits die dritte Saison in der Viertelliterkategorie, doch zum Titel hat es bislang noch nicht gereicht. 2009 liegt Bautista drei Rennen vor Schluss mit 26 Zählern Rückstand auf Platz zwei in der Gesamtwertung.

Wie im vergangenen Jahr, so könnte ihm auch dieses Mal ein Fahrer den Titel wegschnappen, den man vor dem WM-Auftakt nicht unbedingt auf der Liste hatte: War es 2008 Marco Simoncelli, tanzt dieses Jahr der Japaner Hiroshi Aoyama vor Bautistas Nase herum. 'Motorsport-Total.com' hat sich mit dem sympathischen und stets freundlicher Spanier unterhalten und ihn zu seinen WM-Ambitionen befragt.

Frage:

"Natürlich können wir jetzt aber ohne jeglichen Druck in die restlichen Rennen gehen, denn wir haben nichts mehr zu verlieren. Vielleicht gelingt es uns in Australien wieder, etwas Oberwasser zu erreichen."

"Die Strecke auf Phillip Island gefällt mir sehr gut und das Fahren dort macht jedes Mal viel Spaß. Meine Zielsetzung in der momentanen Situation ist ganz einfach: Versuchen jeweils das Beste zu geben und wenn möglich sogar meine letzten drei 250er-Rennen zu gewinnen."

Aoyama vs. Simoncelli

Frage:

"Simoncelli ist hingegen ein sehr schneller Pilot. Ihm passieren allerdings immer wieder Missgeschicke. Es ist halt schwierig, eine Weltmeisterschaft zu gewinnen, wenn man viele Fehler macht - so wie Marco in dieser Saison."

Frage:

Frage:

Der Reihe nach: Erst 250er, dann MotoGP

Frage:

Frage:

Frage:

"In erster Linie möchte ich diese schon gerne Weltmeisterschaft gewinnen, bevor ich in MotoGP aufsteige. Das ziehe ich ganz klar vor. Ich weiß, dass es nicht einfach sein wird, aber für den Fahrer selbst ist es wichtig zu wissen, was er will: Zuerst will ich die 250er-WM gewinnen und dann in die MotoGP wechseln. Aber alles der Reihe nach - erzwingen kann man nichts!"

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