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Pol Espargaro hat bislang schon zwei Saisonsiege auf dem Konto © IMS

Phillip Island: Estoril-Sieger Pol Espargaro holt sich im Freien Training der 125er-Klasse die Bestzeit - Sandro Cortese starker Sechster

Viel Sonne, viel Action, aber kühle Temperaturen gab es zum Auftakt des Grand-Prix-Wochenendes auf Phillip Island. Als die 125er-Piloten ihre erste Session am Freitagmittag begannen, zeigte das Thermometer an der australischen Küste gerade einmal 16 Grad. Nicht alle Piloten blieben entsprechend cool, denn es gab ausreichend Zwischenfälle, die aber allesamt glimpflich abgingen.

Pol Espargaro zeigte wieder einmal, dass er zum Ende der diesjährigen Saison in Topform ist. Der junge Spanier holte nach seinem Sieg in Estoril auch am Freitag in Australien die Spitze. In 1:38.435 Minuten war Espargaro recht deutlich der schnellste Mann auf der spektakulären Bahn auf Phillip Island. Bradley Smith (1:38.690) hatte auf Platz zwei immerhin schon 0,255 Sekunden Rückstand.

Hinter Nicolas Terol (3./1:38.717) folgte der große WM-Favorit Julian Simon in 1:38.816 Minuten auf Platz vier. Marc Marquez (5./1:39.057) zeigte erneut, dass die KTM konkurrenzfähig sein kann, Sandro Cortese (1:39.081) war auf Platz sechs bester deutschsprachiger 125er-Pilot. Stefan Bradl (11./1:39.590) hatte das Klassement kurz vor Halbzeit des Trainings angeführt, konnte aber kaum noch zulegen. Der Kiefer-Pilot erlebte hingegen eine Schrecksekunde.

Rund 20 Minuten vor dem Ende der Session geriet Bradl in einer Linkskurve mit Scott Redding aneinander. Während sich der Deutsche gerade noch auf dem Bike halten konnte, landete der britische Youngster im Kies. Unter anderem auch dessen Landsmann Danny Webb machte Bekanntschaft mit der Auslaufzone. Jonas Folger (19./1:40.627) hatte zu Beginn des Trainings ebenfalls einen kurzen, harmlosen Ausritt. Michael Ranseder (20./1:40.635) zeigte eine solide Leistung.

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