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Erst unglaublich schnell, dann heftig gestürzt: Hector Barbera auf Phillip Island © Aprilia

Hector Barbera war zwar der schnellste Mann im Freien Training der 250er-Klasse auf Phillip Island, aber der Spanier stürzte schwer

Nach dem ersten Freien Training der 250er-Klasse in Australien gehören alle Schlagzeilen Hector Barbera. Der Spanier holte sich am Freitag in 1:34.338 Minuten die deutliche Bestzeit, flog aber anschließend mit einem mächtigen Highsider ab. Barbera landete brutal mit dem Rücken voran auf dem Asphalt und krümmte sich anschließend vor Schmerzen. Der Pepe-World-Pilot wurde von medizinischen Helfern ins Medical Centre gebracht, eine Diagnose steht noch aus.

Das Training der 250er-Klasse stand zunächst ohnehin unter keinem guten Stern. Kurz nachdem die Ampel auf Grün geschaltet hatte, verirrte sich eine einzelne Regenwolke über die Strecke und sorgte kurzfristig für rutschige Verhältnisse. Der Regen verschwand allerdings schnell wieder, die australische Sonne trocknete den Kurs gemeinsam mit der steifen Brise rasant wieder ab.

Hinter dem offenbar verletzten Barbera rangierte Raffaele de Rosa mit seiner besten Runde in 1:34.911 Minuten auf Platz zwei. Der Scot-Honda-Pilot hatte allerdings bereits über eine halbe Sekunde Rückstand. Der italiener hatte seinerseits dagegen nur einen hauchdünnen Vorsprung auf Jules Cluzel (3./1:34.927), auch Mike di Meglio (4./1:35.013) und Hector Faubel (5./1:35.085) hielten den Anschluss.

Und die WM-Kandidaten? Die Spitzenleute der bisherigen Saison gingen am Freitag vorsichtig zu Werke. Marco Simoncelli (10./1:35.318), Hiroshi Aoyama (11./1:35.535) und Alvaro Bautista (12./1:35.759) bildeten ein prominentes Trio im Mittelfeld. Thomas Lüthi zeigte sich zu Beginn der Session vorübergehend recht weit vorne, landete aber letztlich in 1:36.002 Minuten nur auf Rang 14.

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