vergrößernverkleinern
Ducati-Star Casey Stoner will sich seinen dritten Heimsieg in Folge holen © Ducati

Casey Stoner sieht sich und sein Team noch nicht auf einem guten Weg: Keine Traktion beim Heimspiel - Nicky Hayden enttäuschend weit zurück

Als Sieger der vergangenen beiden Jahre auf Phillip Island gilt Casey Stoner auch 2009 als Favorit bei seinem Heimspiel. Der Australier war zunächst auch bester Laune, als er am Freitag an der Strecke ankam. Anlässlich seines 24. Geburtstages hatte seine Ducati-Mannschaft in der Box eine kleine, kurze Feier samt Kerzenlicht organisiert. Im ersten Freien Training fuhr der Weltmeister von 2007 zwar auf Platz zwei, aber die gute Laune war dennoch verflogen.

"Ich bin mit der Session wirklich nicht zufrieden", so Stoner, nachdem er sich um 0,135 Sekunden Valentino Rossi geschlagen geben musste. "Die Streckenbedingungen waren nicht besonders gut und es gab kaum Traktion. Das ist aber eigentlich die Stärke unseres Bikes. Wir haben ein anderes Setup probiert, womit es dann auch mehr Haftung am Hinterrad gab. Allerdings gab es dadurch dann Probleme am Kurveneingang."

Man müsse sich bei der anstehenden weiteren Setuparbeit nun auf das Hinterrad konzentrieren, meint Stoner. "Wenn die Bedingungen auf der Strecke morgen besser sind, dann werden wir auch ans Limit gehen können. Das Wetter ist hier immer ein Faktor. In der heutigen Session gab es auch ein paar Tropfen. Ich bin dann sofort wieder zur Box gekommen. Zu jenem Zeitpunkt hatte ich mein bestes Setup, also wäre unter normalen Umständen vielleicht mehr drin gewesen."

Deutlich mehr hatte sich Teamkollege Nicky Hayden erhofft. Der Amerikaner lag lange Zeit sicher in den Top-10, wurde aber zum Schluss auf Platz elf verdrängt. Während andere Piloten zulegen konnten, befand sich Hayden in einer Sackgasse. "Die Sonne hat die Strecke zwar aufgeheizt, aber es gab dennoch kleine feuchte Stellen. Das hat es nicht gerade einfacher gemacht", klagt der Ducati-Pilot. "Ich bin nicht glücklich, weil ich weit weg von den Besten bin."

"Auch in der Vergangenheit habe ich hier immer einige Runden gebraucht, um den passenden Speed aufzunehmen. Sogar in den Jahren mit meinen tollen Ergebnissen war das so. Deswegen mache ich mir noch keine allzu großen Sorgen", sagt Hayden optimistisch. "Wir müssen das Bike aber noch besser hinbekommen, vor allem auf den Bodenwellen. Und mehr Grip in den Kurven brauche ich auch. Hoffentlich können wir morgen einen guten Schritt voran machen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel