vergrößernverkleinern
Bradley Smith brachte seine Aspar-Aprilia im Training ganz an die Spitze © Aspar

Bradley Smith sichert sich bei schwierigen Bedingungen im zweiten Freien Training der 125er-Klasse die Bestzeit - Sandro Cortese auf Platz acht

Während über dem deutschsprachigen Raum die ersten Herbststürme wüten, kämpft der Grand-Prix-Zirkus auf Phillip Island mit "Aprilwetter". Gestern wurden die Zweiradsportler mit viel Sonne und nur wenigen Wolken empfangen, am Samstagvormittag gab es Regen. Bei Temperaturen um zwölf Grad waren die Bedingungen auf der schnellen australischen Strecke äußerst schwierig. Entsprechend gab es viele - meist harmlose - Ausrutscher im Training der 125er-Klasse.

Als sich zu Beginn die ersten Regenwolken über die Strecke schoben, fuhren kaum Piloten ernsthafte Runden auf Phillip Island. Erst als es am Ende der Session zu regnen aufhörte und der Wind die Strecke schnell trocknete, drehten die meisten Fahrer immerhin noch bis zu zehn Runden. Der Brite Bradley Smith hatte letztlich das passende Timing und den meisten Mut. Der Aspar-Pilot holte sich in allerletzter Sekunde in 1:39.756 Minuten auf fast trockener Strecke die Bestzeit.

Hinter Smith reihten sich Nicolas Terol (2./1:40.037), Simone Corsi (3./1:40.293) und überraschend Joan Olive (4./1:40.396) ein. Hinter Andrea Iannone, dessen Teamkollege Jonas Folger nur auf Platz 23 fahren konnte, zeigte Pol Espargaro in 1:40.525 Minuten auf Platz sechs eine anhaltend gute Verfassung. Sergio Gadea war auf Platz sieben zweitbester Aspar-Pilot, denn WM-Favorit Julian Simon rutschte aus und kam nur auf Rang 26.

Sandro Cortese festigte als Achter seinen Status als derzeit schnellster deutschsprachiger Pilot. Stefan Bradl folgte auf Platz elf, die beiden Schweizer Randy Krummenacher und Dominique Aegerter zeigten auf den Rängen 15 und 16 solide Leistungen. Der Österreicher Michael Ranseder brachte seine Aprilia von CBC Corse auf Platz 19.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel