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Bestzeit im Training: Casey Stoner nutzte seinen Heimvorteil am Samstagmorgen © Ducati

Im zweiten Freien Training der MotoGP in Australien markiert Lokalmatador Casey Stoner die Bestmarke vor Dani Pedrosa - Regenschauer sorgen für Probleme

Endlich durften die australischen MotoGP-Fans wieder laut jubeln. Lokalmatador Casey Stoner führte das Klassement im zweiten Freien Training am Samstagvormittag an. Der Ducati-Star markierte bei schwierigen Bedingungen in 1:30.626 Minuten die schnellste Runde und hatte am Ende einen hauchdünnen Vorsprung auf Dani Pedrosa (2./1:30.674). Die gesamte Session war für die Piloten problematisch, weil leichte Regenschauer immer wieder für rutschige Verhältnisse sorgten.

Die erste halbe Stunde des Trainings fand noch bei annähernd trockenen Bedingungen statt, doch anschließend sorgten Schauer für Sorgen. Zwischenzeitlich stellten die MotoGP-Piloten den Fahrbetrieb ganz ein. Erst zum Ende der Session drehten die meisten Fahrer noch einige vorsichtige Runden auf der nassen Highspeedstrecke.

Valentino Rossi brachte seine Yamaha in 1:30.901 Minuten auf den dritten Platz, sein WM-Rivale und Teamkollege Jorge Lorenzo war um über eine halbe Sekunde langsamer, aber trotzdem Vierter. Die Zeitabstände waren teils recht groß, die Aussagekraft des Klassements ist aufgrund der wechselnden Bedingungen ohnehin fragwürdig.

Alex de Angelis, der schon am Vortag mit latz vier aufhorchen ließ, stand auch am Samstagmorgen weit vorne. Der Gresini-Pilot setzte sich mit der Honda in 1:31.707 Minuten auf Platz fünf, dahinter folgte Mika Kallio (6./1:31.969), dessen Pramac-Ducati-Teamkollege Niccolò Canepa nach einer Hauttransplantation am Abend keine weiteren Runden drehen konnte. Canepa wird nach seinem heftigen Highsider am Freitag auch am Sonntag nicht eingreifen können.

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