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Bild mit Symbolcharakter: Suzuki war in Australien neben der Spur © Suzuki

Dass Phillip Island keine Suzuki-Strecke ist, das war bekannt; dass es aber so schlecht laufen würde, überraschte die Verantwortlichen

"Phillip Island war die letzten Jahre unser Erzfeind und ich fange an, diese Strecke genau so wenig zu mögen wie unser Motorrad", erklärte der frustrierte Teammanager Paul Denning nach der Qualifikation zum Grand Prix von Australien. "Es gibt keine Ausflüchte. Dieses Qualifying-Resultat ist ein Desaster", sprach Denning Tacheles.

Dieses Desaster manifestiert sich mit Platz 13 für Loris Capirossi und Platz 15 für Chris Vermeulen. Letzterer musste sich bei seinem Heim-Grand-Prix im Kampf um die rote Laterne lediglich Gabor Talmacsi geschlagen geben.

Dabei hatte Vermeulen in seiner großen Abrechnung mit Suzuki in dieser Woche noch großspurig davon gesprochen, in Australien auf das Podium fahren zu wollen. Aus den Wunschträumen erwacht und der Realität ins Auge blickend erklärte Vermeulen: "Wir waren über eine halbe Sekunde schneller als gestern, sind aber immer noch nicht da wo wir wir sein müssten. Wir müssen aus dem heutigen Tag irgendetwas Positives ziehen." Was das sein könnte, ließ Vermeulen aber unerwähnt.

Auch Loris Capirossi musste konstatieren: "Es war ein weiterer harter Tag für uns." Die Probleme beschreibt der Italiener wie folgt: "Wir hatten in den Linkskurven mit Spinning zu kämpfen. Wir müssen eine Lösung finden, damit wir eine bessere Traktion bekommen." Trotz allen Frusts schickte Loris Capirossi noch eine Kampfansage hinterher: "Ich werde das Rennen morgen ganz sicher nicht auf den Platz beenden, auf dem ich ins Rennen gegangen bin!"

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